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Fichte – Die Großvateressenz

Archetypische Blütenessenzen: Fichte – Picea abies

Die Großvateressenz

Das Männliche kennt viele Ausprägungen, manche erfreulich, manche absonderlich. Von Naseninhalt auf den Gehsteig entleeren bis heldenhaft kleine Babys aus brennenden Häusern retten: alles Yang. Um uns der Fichte als besondere Yang (also männliche) Essenz zu nähern, stellen wir uns einen Mann vor, der die Erfahrungen aus Kindheit und Erwachsenenleben nicht nur gemacht sondern begriffen hat. Einen, der kein Interesse mehr daran hat, seine Männlichkeit zu beweisen, denn das hat er schon, es war zu einer anderen Zeit, und es machte ihn stark. Nun tritt er ein wenig zurück und begleitet die Jüngeren hilfreich und schützend auf ihrem Weg. Dies charakterisiert in kurzen Worten die Fichte.

Fichte

Bei den Dagara, einem Volk Westafrikas, überlässt man die Erziehung der Kinder gerne den Großeltern und das aus einem besonderen Grund: zeitliche Nähe zur Geburt wie zeitliche Nähe zum Tod bedeuten, dass sowohl Kinder- wie Großelterngeneration dichter dran sind am Jenseits als die Eltern- bzw. Erwachsenengeneration, da wo man sich trifft zwischen den Inkarnationen. Man sagt, dass die Kinder noch Wissen aus der Welt zwischen den Inkarnationen in sich tragen, bevor sie es wieder vergessen, während die Alten bereits eine Vorahnung besitzen. So besitzen Großeltern und Enkel eine besondere Verständnisebene, auf der sie zusätzlich mit einander kommunizieren.

Fichte

Fichtenessenz stellt das Bindeglied von Sonnenblume und Kinderblüten dar. Sie vereint männliche Kraft mit kindlicher Unschuld.

Die Fichte symbolisiert den geduldigen Opa, der freundlich, nachsichtig und humorvoll ein Auge auf den Enkel hat, ohne dessen Freiheit spürbar einzuschränken. Er kann sich noch an manchen Unfug erinnern, den er selbst als Kind anstellte. Er weiß noch, wie ärgerlich seine Eltern damals waren, doch er weiß auch, dass er es überlebte, sich alle wieder mit einander vertrugen und im Rückblick vielleicht doch nicht alles so schlimm ist, wie man damals meinte.

Fichte

Die Fichtenessenz bringt einem das Gefühl, zur Ruhe gekommen zu sein, Frieden und Gelassenheit im Leben gefunden zu haben. Sie lässt einen das Leben genießen, die sinnlichen Freuden aus der Nähe, die ärgerlichen Aspekte aus einer gewissen Distanz - grad wie es einem beliebt.

Fichte entspricht dem weisen alten Mann der Märchen, Sagen und Geschichten. Bei dem holt man sich Rat, ihm vertraut man sich an.

Man kann sie Kindern geben, denen man gerne ein Gefühl wie in der Obhut des Großvaters auf den Schulweg schicken möchte. Man kann sie den Erwachsenen geben vor einer Prüfung, wenn sie sich gestützt durch das Gefühl jemand Weisen fest an seiner Seite zu wissen der Herausforderung stellen sollen. Man kann sie auch den Alten geben, die noch immer so leicht aufbrausen und den längst erwachsenen eigenen Kindern alles vorschreiben. Und man kann sie auch selbst nehmen, wenn man niemals einen Großvater kannte und diese emotionale Erfahrung seiner Biographie hinzu fügen möchte. Fichte lässt einen innerlich reifen.

Fichte

Weisheit, Güte, Humor, Herzlichkeit und Gelassenheit – so könnte man die Eigenschaften dieser Essenz kurz zusammen fassen.

© Dirk Albrodt 2004