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Schlehe - Der Zerstörer

Schlehe - Prunus spinosa

auch Schwarzdorn genannt.

Die Schlehenessenz nimmt eine besondere Stellung unter den archetypischen Essenzen ein, denn die meisten darunter zielen auf Harmonie, Gleichgewicht, innere Stärkung ab. Aber nicht jeder Archetyp ist von Schlage Friede, Freude, Eierkuchen.
Die Schlehenessenz steht für den Archetyp des Zerstörers.
Allgemein der Bösewicht. Und von sowas mach ich eine Essenz??
Jawoll!!

Schlehe

Schlehe steht für das Ende (vielleicht mit Schrecken) statt des Schreckens ohne Ende. Sie steht für den absoluten Neubeginn. Manchmal hat reparieren einfach keinen Sinn mehr, man muss die alte Sache einfach weg schmeißen und von vorne beginnen.
Natürlich macht das keinen Spaß, ja schmerzt sogar und hat mit Verlust zu tun, kann einem gar ein Gefühl von Amputation eines Teils seiner selbst geben, denn man vernichtet schließlich einen Teil seines Lebens. Brutal und mit einem Hieb. Man übernimmt die Rolle des Bösewichts und sagt laut und deutlich „Schluss!“ und verabschiedet sich von einer zerstörerischen Beziehung, von einem krank machenden Arbeitsplatz, einer lieb gewonnenen Gewohnheit.

Schlehe gibt den Mut dazu. Schlehe gibt auch den Mut, sich selbst oder anderen weh tun zu können. Die guten alten Zeiten, in denen ich Tag und Nacht selig bekifft war? Schluss damit! Oder jene in denen wir toll verliebt meterhoch über einer Welt aus eitel Turteltorten tanzten? Wenn wir zum müden Abklatsch unserer eigenen Vergangenheit geworden sind
und uns nichts mehr zu sagen haben: Schluss damit! Und die Kinder sind nicht mehr knuddelig sondern jetzt, da sie sich mit 30 immer noch von Mama die Stinkesocken waschen lassen, nur noch lästig: Raus mit ihnen!

Schluss mit Rumdruckserei, Schonhaltung und Schmusekurs für alle Beteiligten, Schlehe lässt einen mitten hinein springen in den heißen Brei, heikle Themen ansprechen, alte Zöpfe abschneiden, klare Verhältnisse schaffen. Und die Welle an Ablehnung, die einem daraufhin entgegenschlägt, tapfer überstehen.

Gelegentlich muss man Altes zerstören, um Platz für Neues zu schaffen.
Die Eier müssen zerschlagen werden, soll ein guter Kuchen draus werden.

Schlehe

Schluss also mit Zögerei und Zauderei. Erkennen wir die Notwendigkeit in uns, den gordischen Knoten zu zerschlagen und Dinge zu zerstören, die ansonsten uns selbst zerstören würden, dann hilft langes Hin und Her nicht mehr weiter.
Grübelei und Diskussionen führen zu nichts mehr, kein Abwägen und kein Abwarten mehr, kein Schönreden und keine Kompromisse mehr. Fehlt uns dafür die Kraft, dann kann uns der Archetyp des Zerstörers helfen beim Aufräumen des Alten, Überholten, Nutzlosen, ja Schädlichen. Man hat halt nur dies Leben. Und das soll man mit Zigaretten, schalen Beziehungen und langweiligen Arbeiten vertrödeln, bloß weil einem der Mumm fehlt, mal jemandem auf die Füße zu treten? Naja, wer‘s mag...

Wer‘s nicht mag, kann ja zur Schlehenessenz greifen.

Schlehe

Lassen Sie mich bei dieser Gelegenheit noch Arthur Bailey zitieren, den Sie womöglich gar nicht kennen - aber Arthur war der Erste, der nach dem Tode Edward Bachs mit der Herstellung eigener Blütenessenzen begann, das war schon Mitte der 60er Jahre.
Blackthorn gehört zu den nach ihm benannten Bailey Flower Essences.

Er empfiehlt seine Essenz

  • wenn alles verloren scheint
  • wenn man in tiefster Verzweiflung steckt
  • wenn weder Leben noch Tod irgendeine Bedeutung besitzen
  • wenn man das Gefühl hat, in einem dunklen Verlies ohne Ausgang zu stecken


Blackthorn ermöglicht dagegen

  • einen Neubeginn
  • ein neues, leichteres Leben
  • Überwindung des Traumas der Veränderung
  • Klarheit über den einzuschlagenden Weg


© Dirk Albrodt 2006