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Johanniskraut - Apollo

Johanniskraut - Hypericum perforatum

Johanniskraut ist eine sehr alte Heilpflanze. Im christlichen Kalender ist der 24. Juni Johannistag, und in der Tat empfiehlt es sich, diesen oder die Tage kurz davor (abhängig von den Wetterverhältnissen) zur Gewinnung der Blütenessenz zu nutzen, am günstigsten sind die Tage zwischen Sommersonnenwende und Johannistag. Am 21. Juni feierten unsere Vorfahren das Sonnenwendfest und schmückten die Altäre mit den gelben Blüten des Johanniskrautes. Man wand Johanniskrautkränze für sich selbst, die man nach dem Fest über das Hausdach warf, welche symbolische Handlung das Haus und seine Bewohner das kommende Jahr hindurch beschützen und vor allem Unheil bewahren sollte. Glück und Gesundheit sollten so sichergestellt werden.

Dieser ehemals heidnische Brauch erhielt sich tatsächlich auch noch in christlichen Zeiten, wurde später doch der Kranz ins Fensterkreuz oder eine Stubenecke gehängt als Schutz vor Unglück. Blieb die grüne Farbe des Krautes 'zufällig' das ganze Jahr hindurch erhalten, bedeutete dies außerordentliches Glück für die Bewohner des Hauses. Um besonders wirkungsvoll zu sein, war es Vorschrift, das Kraut am Johannistag um 12 Uhr mittags in vollkommenem Schweigen, ohne nach rechts oder links zu schauen, zu pflücken. Wer so tat und es anschließend bei sich trug, war nicht nur gegen Kugel- und Stichverletzungen gefeit, sondern errang zudem Liebe und Freundschaft derjenigen, denen er zu gefallen suchte. Aus diesem Grunde wurde die Pflanze sogar 'Liebeskraut' genannt. In Tirol soll es noch heute den Brauch geben, Johanniskraut als Schutz und Muntermacher auf weiten Wanderungen in die Schuhe zu legen. Mythologie und Folklore, wie sie in Gertrude Jobes Dictionary beschrieben und zusammengefasst werden, bezeichnen Johanniskraut als die schützende Pflanze für die am 29. Juni geborenen.


Johanniskrautblüte

In der Volksheilkunde sind einige Kräuter bekannt, denen die Kraft zugeschrieben wird, den Teufel in die Flucht zu schlagen, ein alter Vers lautet beispielsweise: "Dosten, Hartheu, weiße Heid', thun dem Teufel alles Leid." Hält man die kleinen Blättchen der Pflanze gegen das Licht, kann man durchsichtige Punkte erkennen. Der Legende nach sind dies die Male der Nadelstiche des Teufels, welche der Pflanze keinen wirklichen Schaden zufügen konnten - in Wirklichkeit aber die sichtbaren Öldrüsen sind, die das aromatisch riechende Öl produzieren. Paracelsus interpretierte diese Eigenart der Pflanze so: "In solchem will ich Euch diese Declaration geben, daß die Löcherung, so porosisch in seinen Blättern sind, anzeigen, daß dies Kraut zu aller Öffnung inwendig der Haut, auch auswendig ein Hilf ist." Was, wie sich zeigte, sowohl für Johanniskrautöl wie für die Essenz zutreffen sollte. In der griechischen Mythologie ist es Apollo, dem Johanniskraut zugeordnet werden kann. Apollo, der Sonnengott, der kreative, künstlerisch begabte Luftikus, der immer spontane, immer neugierige und zu jedem - auch erotischen - Abenteuer bereite verantwortungslose Windbeutel, dessen Charme man sich so schwer nur entziehen konnte.

Der Überlieferung zufolge ließ Herodias, Gattin des Statthalters Herodes, Sohn Herodes des Großen und Fürst von Galilea, den Widersacher ihres Mannes, Johannes den Täufer, ermorden, weil dieser dessen Schandtaten öffentlich in Predigten kritisiert hatte. Außer sich vor Wut geriet sie, als ihre Tochter Salome zu Ehren ihres Vaters auf einem Fest tanzte und hierbei die Schmähungen des Johannes in tänzerische Bewegung umsetzte. Sie ließ sich sein Haupt in einer Schüssel bringen und geriet bei diesem Anblick dermaßen in Rage, dass sie die 'böse Zunge' des Kontrahenten kurzerhand mit einer goldenen Haarnadel durchstach. Das herausspritzende Blut jedoch fiel zur Erde und brachte eine Blume hervor, die der ewigen Erinnerung an diesen Mord und der Warnung vor dem Bösen überall dienen sollte, vor allem aber jenen, die einsam und ohne Hilfe waren. Johannes des Täufers Blut fließe demnach durch die Adern dieser Pflanze, so wurde behauptet, was sich allein daran zeige, dass rote Flüssigkeit beim Zerreiben der Blätter aus der Pflanze austritt. Letztendlich half der Mord am Kritiker dem Herrscherpaar allerdings nicht mehr, denn die Kunde vom unrühmlichen Lebenswandel war bereits bis nach Rom gedrungen, wo man beschloss, den unwürdigen Herrscher abzusetzen und nach Gallien zu verbannen. Überall dort, wo dunkle Mächte walteten, brachte Johanniskraut Licht und Sonne, Aufklärung in dunkle Machenschaften. Aber nicht nur das, sogar Aufklärung des Himmels sollte in der Macht des Krautes stehen, was den Ruf erklärt, den man aus dunklen Gewitterwolken vernommen zu haben glaubte: "Ist denn da kein alte Frau, die da weiß vom Hartenau, dass es das Gewitter stau?"


Johanniskrautblüte

Naturheilkundlich kann Johanniskraut bei Erkrankungen der Leber eingesetzt werden, als Tee, der über einen längeren Zeitraum getrunken werden muß. Er wird stimmungsaufhellend bei Niedergeschlagenheit bis hin zu Depressionen eingesetzt. Darüber hinaus kennt man ihn als Mittel gegen Menstruationsbeschwerden, gegen Bettnässen der Kinder, gegen Magendrücken und Kopfschmerzen, Rheuma und Hexenschuss. Als öliger Auszug verwendet man Johanniskraut äußerlich gegen alle möglichen Verletzungen, auch Brand- und Sonnenbrandverletzungen, Schürfungen und Quetschungen. Johanniskrautöl wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend bei Neuralgien, Zerrungen, Ischias und Hexenschuss. Johanniskrauttinktur dagegen wird als alkoholischer Auszug hergestellt und dient als Erste-Hilfe-Mittel bei nervlichen Erschütterungen und Schocks.

Johanniskraut - Hypericum perforatum

Stichworte: innere Sicherheit
Kurzbeschreibung: bei nagender Ungewissheit, Zukunftsängsten, Unsicherheit, Schüchternheit, Angst vor dem Unbekannten, Irritierbarkeit, mangelnder Selbstsicherheit
Energie: Yang-Energie
Chakra: Sonnengeflechtschakra
Akupunkturpunkt: Niere 4


Johanniskrautblüte

Beschreibung:
Johanniskrautessenz öffnet der Sonnenenergie. Sie ist nicht im eigentlichen Sinne Yang-Energieträger, bereitet aber desssen Aufnahme vor. Der angesprochene Persönlichkeitstypus ist eher furchtsam und schüchtern, es gelingt ihm in problematischer Lage nicht, seine Energiereserven zu mobilisieren. Bei Unsicherheit kommt stets das Stressmuster: Ängstlichkeit zum Zuge, ob die Situation nun tatsächlich beängstigend ist oder nicht. Unwissenheit führt zu Angst.

Diese Blütenessenz verhilft zu geregelter Aufnahme 'männlicher' Energie, wie sie beispielsweise durch die Sonne vermittelt wird. Blasse, scheue Menschen voller Zukunftsängste werden ermutigt, der Unsicherheit ins Gesicht zu schauen.

Die Blüte hilft auch bei Partnerschaftsproblemen, deren Ursachen nicht offen liegen. Sie bringt Licht ins Dunkel und hilft furchtsamen und möglicherweise bettnässenden Kindern sicher durch die Nacht.

Johanniskraut - Die Blüte der inneren Sicherheit

© Dirk Albrodt 2003