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Genuss und Lustverlust

Wie oft passiert es schon, dass jemand in die Praxis kommt und sagt. „Ich kann mich überhaupt nicht mehr ärgern“? Leider ist ja meistens genau umgekehrt, die häufigste Klage lautet doch eher: „Ich habe überhaupt keine Freude mehr im Leben.“


Mit einigen Aspekten dieses Lustverlustes und den dahinter stehenden Archetypen befasst sich dieser Artikel.

Der Perfektionist
Er kann sich einfach nicht ausruhen, bis alles perfekt ist – also niemals. Er findet immer noch ein Haar in der Suppe, irgendetwas das er hätte besser machen können. Und er sucht immer die Schuld bei sich selbst. Schuldgefühle durchdringen sein Dasein. Statistiken, die besagen, dass sich etwa 80% aller liegen gelassenen Dinge schließlich von selbst erledigen, ignoriert er geflissentlich. Ein solcher Mensch hat selten Spaß, da ist noch der Abwasch zu erledigen, ein Brief zu schreiben, ein Termin zu verabreden – irgendetwas ist immer. Wird es gleich erledigt, bleibt keine Zeit mehr für den Spaß, wird es aufgeschoben, verhindert das schlechte Gewissen die Lebensfreude. Dem Perfektionisten schmeckt das Essen nicht, weil er befürchtet zu kleckern. Kurz gesagt: so ein Mensch braucht Kiefer (Pine). Zwar hat Dr. Bach, auf den diese Blütenessenz ursprünglich zurück geht, kein Wort über Sexualität verloren, aber Menschen, denen alles peinlich ist und die von Schuldgefühlen gebeutelt werden, können sich im Bett wirklich nicht so recht entspannen. Und was ein echter Perfektionist ist, macht aus dem Sex eine Art Leistungssport, und da hört der Spaß dann sowieso auf. Im Notfall nimmt er Doping. Der Arme, die Arme. Kiefernessenz dagegen verhilft zu Gelassenheit und Selbstachtung. Eine erste Voraussetzung für das Genießen.

Kiefer

Der Lastenträger
Er verhält sich ähnlich wie der Perfektionist, auch er kann nicht ausspannen, sorgt sich täglich um die Familie, die Firma, die Angestellten. Wenn alle schon längst Feierabend gemacht haben, brennt im Büro des Lastenträgers immer noch das Licht. Wenn die ganze Familie schon schläft, steht er (meistens sie) immer noch in der Küche und räumt auf. Und wenn er dann doch endlich mal ins Bett geht, ist er völlig erschlagen vom Tagewerk, aber da Partner bzw. Partnerin eh schon schlafen, fällt es kaum noch auf, dass im Bereich Sexualität nichts als tote Hose herrscht. Ein richtiger Genießer ist er also auch nicht, der Lastenträger, der sich immerzu für andere aufopfert.
In solchen Fällen hilft nur eins: Eiche (Oak). Eiche lässt einen erkennen, welchen Raubbau man mit den eigenen Kräften treibt und wann es Zeit ist, mal die Füße baumeln zu lassen und sich zu erholen.

Eiche

Das Stressopfer
Das Stressopfer hat ein besonderes Muster für sich entwickelt: auf Druck von außen reagiert es mit Spannung von innen. Der Zähneknirscher, der Dauerverstopfte, der Spannungskopfschmerztyp – alle Kandidaten für den Löwenzahn. Stressspannung ist ein Zeichen für den absoluten Willen, die Kontrolle zu behalten, besonders über die Dinge, die so schwer zu kontrollieren sind. Mit anderen Worten: die Gefühle. Bei Hektik, Druck und Stress glaubt man, es sich nicht erlauben zu können, einfach los zu schreien oder zu heulen (vor allem dann nicht, wenn man männlichen Geschlechts ist). Stattdessen wird der Druck durch Aufbau von Gegendruck versucht in Schach zu halten. Viel Energie wird in die Muskelkraft investiert, die so nicht mehr für anderes zur Verfügung steht. Und mal ehrlich: was nützt der schönste Wellblechbauch, wenn der Typ sich einfach nicht entspannen kann... Also lieber ein lustiges Röllchen mit Löwenzahn, oder nicht?

Löwenzahn

Der Vernünftige
Kann überhaupt nicht albern sein. Muss immer rationalisieren. Spielt niemals mit dem Essen. Raucht und trinkt selbstverständlich nicht. Ist diszipliniert und eisern, sitzt aufrecht und spricht meistens im Konjunktiv ('also ich an deiner Stelle würde ...'). Und geht zum Lachen in den Keller. Wenn er denn eines Tages mal ausgeschachtet sein sollte ... Hier besteht kein Konflikt zwischen Kopf und Bauch, hier scheint der Bauch gar nicht zu existieren, allein der Wille dominiert. Diese knochentrockenen Menschen, denen Humor ein Fremdwort scheint, die auch am Feiertag morgens um 3 zum meditieren aufstehen und die komplett unspirituelle Sahnetorte nicht einmal mehr verschmähen, sondern gar nicht erst wahr nehmen, die haben fast alles. Bis auf eins: Spaß am Leben. Zum Glück gibt es ja Quellwasser (Rock Water), das weiche Wasser, das den Stein zu brechen vermag. Und den Unerbittlichen etwas nachgiebiger und nachsichtiger macht.

Quellwasser

Das verschlossene Herz
Verhindert letzlich alles, was Freude machen könnte. Aus welchem Grunde auch immer man sich (bewusst oder unbewusst) entschieden hat, sich innerlich zu verschließen, wenn es denn einmal so weit ist, gibt es nichts als Grau auf dieser Erde. Lachen? Hat man schon mal gehört. Aber selber machen?
Eine Blütenessenz gibt es, die das kleine Kind in uns wieder zum Vorschein bringt, jenes, das sich so unbändig freuen kann, das jauchzt und schreit vor Freude und sei es noch so unschicklich. Nur ein solches Herz ist offen, sich zu verlieben, die darin liegende Kraft und Begeisterung wieder zu erleben und zu nutzen, Bäume ausreißen zu können. Die Kirsche ist's, die das vermag. Kirsche bringt das Prickeln zurück in den grauen Alltag. Kirsche reißt uns heraus aus Lethargie und Langeweile, Kirsche verschafft uns neue Abenteuer. Sollten Sie unbedingt mal ausprobieren!

Kirsche

© Dirk Albrodt 2003