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Blütenöle

Blütenessenzen werden aus Blütenenergie, Sonnenenergie und Wasser gemacht und in Alkohol konserviert. Daneben besteht die Möglichkeit, Ölessenzen aus den Blütenpflanzen herzustellen. Dies bietet sich bei manchen Pflanzen an, die sich besonders für die äußere Anwendung eignen. Einige Menschen wollen nicht mit cognachaltigen Blütenessenzen massiert werden, weil sie den Geruch nicht mögen oder Alkohol auf der Haut schlecht vertragen. Zudem verfliegt der Alkohol schnell und eignet sich von daher wenig zu Massagezwecken. Wünscht man größere Körperpartien zu massieren, kommt man ohne ölige Grundlage überhaupt nicht aus.

Die einfachste Lösung für dies Problem liegt im Verreiben von Ölgrundlage und wenigen Tropfen Stockessenz in der Hand und anschließender Massage. Die Wahl des Öles kann sich dabei ganz nach den Bedürfnissen der zu massierenden Person richten. Olivenöl eignet sich zwar ausgezeichnet und ist besonders hautfreundlich, wird jedoch wegen seines Eigengeruchs oft abgelehnt. Sonnenblumenöl ist am preisgünstigsten, man kann aber ebenso gut Traubenkernöl, süßes Mandelöl oder irgendein anderes pflanzliches Öl verwenden, das man besonders gut verträgt und mag.

Einige der Blütenessenzen werden hingegen so häufig in Öl gebraucht, dass sich die Herstellung eines Blütenöles empfiehlt. Generell gelten für die Blütenölherstellung die gleichen Regeln wie für die der Blütenessenzherstellung: das Quellwasser wird jedoch durch ein Öl nach eigener Wahl ersetzt. Auch gelten für die drei häufigst verwendeten Öle leicht unterschiedliche Regeln.

Löwenzahn
Löwenzahn

Löwenzahnöl und Weiße Schafgarbeöl
Diese werden auf gleiche Weise hergestellt. Genau wie bei der Essenzenherstellung braucht man einen klaren, ungetrübten Tag mit viel Sonne. Anstatt in das Quellwasser werden die entsprechenden Blüten allerdings in ein Glasschälchen mit Öl gepflückt, empfehlenswert sind Sonnenblumen- oder Olivenöl. Das Öl wird im Gegensatz zu Wasser von den Blüten aufgesogen, so dass recht schnell die Blüten nicht mehr auf dessen Oberfläche schwimmen, sondern ganz eingetaucht sind. Sobald dies der Fall ist, gibt man eine weitere Lage Blüten hinzu.

Eine Wasseressenz ist schon nach wenigen Stunden fertig, Öl als etwas zäheres Medium braucht ein wenig länger, um die Blütenenergie aufzunehmen. Daher wird dieser Vorgang an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit jeweils neuen Blüten wiederholt. Am Ende jeden Tages seiht man das Öl durch ein Tuch, so dass man es am nächsten Morgen erneut verwenden kann. Erfahrungsgemäß geht dabei jedes Mal ein wenig an Volumen verloren, was aber kaum ins Gewicht fällt, bedenkt man, dass es sich hier erst um die Mutteressenz handelt. Meist sind am Ende des dritten Tages gerade noch 100ml von dem ursprünglich genommenem Viertelliter übrig. Diese werden mit der fünffachen Menge Jojobaöls vermischt, womit die Herstellung der Mutteressenz abgeschlossen ist. Jojoba hat als Fett die Eigenschaft, nicht mit Luft zu reagieren und somit nicht ranzig zu werden. Darüber hinaus scheint die Blütenenergie selbst schon konservierende Eigenschaften zu besitzen, möglicherweise kommt man schon mit erheblich weniger Jojoba aus. Unsere Experimente haben gezeigt, dass dieses Öl nach fünf Jahren Lagerung immer noch gut konserviert ist, und um eine endgültige Feststellung über die Haltbarkeit machen zu können, müssen wir abwarten, bis die erste Flasche tatsächlich "umgekippt" ist.

Von dieser Uressenz nun gibt man 10 Tropfen in ein 30ml Fläschchen, das man anschließend mit einem Pflanzenöl eigener Wahl auffüllt. Diese Verdünnung entspricht in etwa der Stock Bottle. Man kann dieses Öl direkt zu Massagezwecken verwenden, es aber auch noch einmal fünfzig-fünfzig weiterverdünnen, je nach Bedarf und Wohlgefühl bei der Massage.

Johanniskraut
Johanniskraut

Johanniskrautöl
Die ersten Schritte der Herstellung gleichen denen von Löwenzahn- und Weiße Schafgarbeöl: an drei aufeinander- folgenden Sonnentagen wird ein Schälchen mit jeweils neuen Johanniskrautblüten in die Sonne gestellt. Anschließend wird jedoch keine Konservierung vorgenommen, sondern man gießt das verbliebene Öl in ein Glas einer Größe zwischen 250 und 500ml, fehlendes Öl kann man hinzugeben. Dieses Glas, z.B. ein Konfitürenglas wird nun vollständig mit Johanniskrautblüten gefüllt, es darf nur kein Stängelchen und keine Blüte die Oberfläche des Öles berühren, sondern alle pflanzlichen Anteile müssen gut bedeckt sein. Geschieht dies aus Versehen doch, bildet sich schnell Schimmel und das Öl nimmt den Geruch fauligen Fleisches an, dann muss es weggeschüttet werden. Ansonsten extrahiert das Öl während der kommenden drei bis sechs Wochen, in denen das Glas irgendwo zugeschraubt an einem sonnigen Plätzchen steht, nunmehr auch die materiell wirksamen Bestandteile, also den roten Pflanzensaft aus den Blüten.

Es nimmt nun auch den Geruch der Pflanzen an, so dass man dem fertig abgefilterten, rot gefärbten Johanniskrautessenzöl die Grundsubstanz des Olivenöls nicht mehr anmerkt. Dieses Öl ist anschließend gebrauchsfertig - es ist eine wunderbare Mischung aus energetischer und materieller Komponente, ein Öl, das zugleich Essenz ist.

Wirkungen der Blütenöle
Sie entsprechen denen der Blütenessenzen: Löwenzahnöl wird dort einmassiert, wo man verspannt ist, Weiße Schafgarbe dort, wo des Körpers Schwachstelle sich befindet, und Johanniskrautöl dient vor allem dem Hautschutz, darf aber nicht angewandt werden, bevor man in die Sonne geht, da es die Haut gleichsam für deren Strahlung öffnet und somit Sonnenbrände befördert. Johanniskrautöl wirkt sehr gut im Bereich des Sonnengeflechtes, man kann es bei Ängsten und Unterleibsbeschwerden auf Bauch und Rücken reiben oder leicht einmassieren. Dies beruhigt und entspannt.

© Dirk Albrodt 2003