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Bachblüten und Dr Edward Bach

Ein Vergleich der Bachblüten mit modernen Blütenessenzen.

“Bachblüten? Dr Edward Bach? Was war das noch? ---
 Ach ja, Rescue Remedy!  Ja, natürlich habe ich immer ein Fläschen Rescue in der Handtasche. Ich bin mir nicht ganz sicher, was das ist, Rescue. Es soll eine Mischung aus fünf Bachblüten sein, eine Rezeptur von Dr. Edward Bach, irgendwann in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts geschaffen. Die Bachblüten sollen überhaupt die ersten Blütenessenzen der Welt sein. Sicher, Rescue hilft mir, wenn ich nervös bin. Aber ich weiss nicht so viel über diese Bachblütensachen. Mein Arzt, der offen für solche Dinge ist, hat mir Rescue gegeben.“

Also, was sind das nun für Tropfen, diese Bachblüten? Bei uns in Neuseeland finden wir sie in diesen kleinen Fläschchen im Regal des Bioladens. Vielleicht haben wir auch ein Fläschchen Rescue in der Handtasche. Wir assoziieren den Namen Dr. Bachs mit den Bachblüten, haben aber meist nur eine vage Idee davon, wer er überhaupt ist.

Lassen Sie mich erklären.
Die Bachblüten stammen aus der Zeit zwischen 1928 und 1936. Sie sind das Werk Dr. Edward Bachs, eines Doktors der Medizin, der auch als Pathologe, Bakteriologe, Immunologe und Homöopath arbeitete. Dr. Bach besass eine gut laufende Praxis und hatte sich bereits einen Namen gemacht. 1930 jedoch schloss er seine Praxis und verbrachte seine weiteren Jahre auf dem Lande in Wales und Südengland, wo er die 38 Blüten fand, die später als Bachblüten bekannt werden sollten.

Bereits 1928 hatte Bach während eines Besuches im ländlichen Wales die ersten drei seiner berühmt gewordenen Blüten gefunden. An einem Flussufer in den Bergen fand er Impatiens und Mimulus, später im gleichen Jahr entdeckte er Clematis. Das war allerdings erst der Beginn einer Entwicklung, die sich nach 1930 beschleunigte und die Bach Blütenessenzen hervor brachte. Die 30er Jahre waren die Jahre der Herstellung, Erforschung und Erprobung.

Mit dem Fortschreiten dieser Entwicklung entdeckte Bach, dass er immer feinfühliger wurde. In den Tagen der Suche nach den Heilpflanzen machte er selbst die emotionalen und mentalen Symptome durch, die die neue Blüte würde heilen können.

Die modernen Essenzenhersteller, die in Bachs Fussstapfen traten, arbeiten grösstenteils nach demselben Prinzip. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass emotionale, mentale, ja sogar körperliche Symptome im Laufe des Herstellungsprozesses auftreten können. Die angeleitet durch solche Zustände gefundenen Blüten schenken uns in der Regel genau die emotionale Energie, die notwendig ist, solche Symptome zu verarbeiten.

Nehmen wir als Beispiel meine Erfahrung mit der Tyriana Rose. Einige Tage, bevor ich diese Blüte entdeckte, wurde mir mein schlechtes Gewissen bewusst, das mich ermahnte, die Hausarbeit, die alltäglichen Routinearbeiten nicht länger so zu vernachlässigen. Als dies Gefühl am intensivsten war, fand ich am selben Morgen Tyriana Rose. Und tatsächlich hat die Essenz dieser Blüte die Wirkung, ausgeglichen mit der alltäglichen Routine umzugehen und Zeit für die „lästigen Arbeiten“ zu finden. Nach nur kurzer Zeit fand ich mein inneres Gleichgewicht zurück und konnte meine Prioritäten neu ordnen.

Jede der über hundert Blütenessenzen, die ich inzwischen hergestellt habe, spricht ein Thema an, bei dessen Bewältigung ich selbst Hilfe benötigte, und ich denke, so geht es allen, die Bachs Spuren folgen.

Zurück zu Edward Bach. Zwischen 1930 und 1936, dem Jahr in dem er starb, verbrachte er ein Grossteil seiner Zeit das ländliche Wales und südliche England zu durchwandern, bis er alle 38 Blüten, die heute das Bachblüten Set ausmachen, gefunden hatte. Was aber hat er nun die ganze Zeit genau gemacht? Und was unternahm er, nachdem er neue Blüten entdeckt hatte?

Wie erwähnt, erlebte Bach Zustände, für deren Behandlung die Blütenessenzen geeignet sind.

 

Stellen wir uns vor, wie er durch die Natur streift wissend, dass irgendwo eine Blume darauf wartet sich zu zeigen. Er stellt fest, dass er sich eine Zeit lang vollständig von allen Menschen absondern muss. Er ist sich bewusst, dass dies kein normaler Geisteszustand ist, den er einnimmt, er muss etwas mit der Art und Weise zu tun haben, auf die heilende Energien entdeckt werden können. Er folgt einem Weg am Fuss eines Hügels, lässt sich von einer Reihe Bäume leiten und erreicht einen kleinen Bach. Und er findet dort Water Violet. Er fühlt das Bedürfnis, wahr genommen zu werden, das sie ausstrahlt. Genau die Energie, die isolierte Menschen benötigen. Gleich fühlt er sich etwas besser, die Intensität seiner Symptome, also der extreme Wunsch nach Einsamkeit, lässt bereits nach.

Water Violet

Der sonnige Tag ist wie geschaffen für die Herstellung einer Essenz, und natürlich hat er alle wichtigen Utensilien dabei. Das Wasser ist rein und unbelastet, er füllt ein Glas damit und hält es gegen die Sonne, um sicher zu stellen, dass sich keine unerwünschte Teile darin befinden. Sein Glas ist selbstverständlich rein und sauber, hat keine Eichstriche oder Firmenlogos.
Er stellt sein Schälchen sorgfältig auf, platziert es ganz in der Nähe, dort wo er sicher ist, dass die Sonnenstrahlen es mehrere Stunden lang erreichen, ohne dass Schatten daruaf fällt. Dann nähert er sich der Pflanze. Er hält einen Augenblick inne, nimmt mit der Blüte innerlich Kontakt auf und lässt sich erfüllen von der von ihr ausgestrahlten Harmonie und Schönheit. Es ist wie ein innerliches Zwiegespräch mit der Pflanze, die er fragt, ob sie ihm erlaubt, mit ihrer Hilfe eine Blütenessenz herzustellen. Dann holt er eine feine Schere, die er vorher sterilisiert hat, hervor und schneidet damit einige Blüten ab, mit denen er die Oberfläche seines Glasschälchens bedeckt. Diese wenigen Blüten besitzen die Energie, die kein Verfallsdatum kennt und über die Verabreitungsschritte über die Vorratsflasche zur Einnahmeflasche vielen Tausend Menschen helfen wird.

Dann überlässt er die Blüten einige Stunden lang dem Wasser und der Sonne. In dieser Zeit besorgt die Sonnenstrahlung den Transfer der Energie von der Blüte zum Wasser. Währenddessen sitzt er nicht weit davon entfernt still und schützt das Schälchen z.B. vor durstigen Tieren. Vielleicht macht er auch Aufzeichnungen oder er döst nur ein wenig in der Sonne.
Ein paar Stunden später steht die Sonne deutlich niedriger am Himmel. Er steht auf, nimmt sein Schälchen und entfernt mit Hilfe eine Stängels Water Violet die auf der Oberfläche schwimmenden Blüten. Schliesslich füllt er das Wasser durch einen Filter aus Stoff oder Papier in eine verschliessbare Flasche.

Er beschreibt ein Etikett mit „Water Violet - Uressenz“, versieht es mit Datum und Ortsangabe, packt die Flasche in seinen Rucksack und macht sich auf den Heimweg.

Am Abend entspannt er sich am Kamin, sortiert seine Aufzeichnungen, geht den Tag noch einmal in Gedanken durch und notiert alles, was ihm während des Herstellungsprozesses aufgefallen ist. Vielleicht hat er schon jetzt ein Bild der Heilenergien Water Violets, vielleicht entwickelt es sich auch erst innerhalb der folgenden Tage.

Am nächsten Tag schliesst Bach den Prozess ab. Sorgfältig fügt er der Uressenz dieselbe Menge Weinbrand zu. Dies wird sie haltbar machen. Dann nimmt er ein kleiners Fläschchen, füllt es mit Wasser und Alkohol und tröpfelt ein wenig von der Uressenz hinein. Auf das Etikett schreibt er „Water Violet - Stock Bottle“. Dies ist nun die Vorratsflasche, deren Inhalt man dazu verwendet, gebrauchsfertige Einnahmefläscchen herzustellen. Er nimmt ein weiteres Fläschchen, füllt auch dieses mit Wasser und ein wenig Alkohol, gibt ein paar Tropfen aus der stock Bottle hinzu und etikettiert es als „Water Violet - Einnahmeflasche“. Der Patient wird später mehrmals täglich ein paar Tropfen davon einnehmen.

Durch diesen zweistufigen Herstellungsprozess gewinnt man aus einer winzigen Menge Blüten erst die Uressenz, aus ihr die Stock Essenz (also die „Vorrats-Essenz“, immer noch ein Konzentrat) und daraus wiederum die Essenz, die man schliesslich einnimmt. Auf diese Weise wird mit geringsten Mitteln der grösstmögliche Effekt erzielt, nämlich Hilfe für Tausende Menschen aus gerade mal ein paar Blüten.

Zwischen 1928 und 36 durchlief Edward Bach diesen Prozess 38 Mal*. Zuerst erachtete er seine Essenzen als besondere Variante der homöopathischen Medizin, und als solche stellte er sie seinen ärtzlichen Kollegen in einem Vortrag im Februar 1931 zum ersten Mal vor. Der Herstellungsprozess einer Blütenessenz ist jedoch grundsätzlich anders als der einer homöopathischen Arznei. Aus diesem Grunde ging er dazu über, sie als eigenständige Heilweise zu definieren und gab seinen Mitteln den Namen Blütenessenzen (flower essences).

© Peter Archer, 2008

* Tatsächlich war es sogar noch öfter, aber nicht alle tatsächlich hergestellten Blütenessenzen schafften es auch ins Bachblüten Set