Hallo, vor rund 15 Jahren stellte ich in Südfrankreich in Meeresnähe eine Essenz der Stockrose her:
Stockrose (Alcea rosea)
“Einsam blicke ich zum Meer und suche Freundschaft mit allem.”
Die Stockrose ist ein Malvengewächs und wird auch Stockmalve, Baummalve, Gartenmalve, Bauerneibisch, Herbstrose, Pappelrose, oder Roseneibisch genannt und die Blüten wurden früher als Hausmittel zur Schleimlösung bei Husten und Bronchitis angewandt. Sie wirken auf die Atemwege und lindern Reizhusten.
Diese Blütenenergie entstand aus einer roten Blüte einer alleinstehenden Pflanze in dem Vorgarten eines Ferienhauses von Narbonne-Plage (Südfrankreich) in der Vorsaison. Sie blickte in Richtung des Meeres, dessen Wellen etwa hundert Meter entfernt rauschten und der Wind den Sand heranwehte. In ihrer Nachbarschaft stand eine Palme und eine trockene Pflanzengruppe, da dieser Garten etwa neun Monate im Jahr ungenutzt und damit nicht gepflegt wird. Einzelne Autos fahren an diesem Garten achtlos vorüber und nur wenige vorbeigehende Menschen erkennen die Pracht dieser einzelnen Blume, die stolz zurückhaltend jeden Dialog sucht. Diese gründliche Standortbeschreibung ist insofern wichtig, als diese Lebenssituation genauso zu einer menschlichen Lebensweise passen kann, in der sich viele ganz oder teilweise wiederfinden. Es gibt bereits verschiedene Blütenenergien von Malvenarten, die alle unter das Thema “Kontaktsuche” passen könnten. Dabei wird erwähnt, daß die Malvenenergie hilft, Schranken abzubauen, die aus Unsicherheit aufgebaut wurden. Menschen dieser energetischen Prägung sind oft schüchtern und fühlen sich in Gruppen unwohl, wenn sie nicht jedes einzelne Mitglied gut kennen. Obwohl sie ein großes Bedürfnis nach Nähe und Wärme haben, fürchten sich diese auch davor.
Die Blütenenergie dieser Stockrose fördert den Dialog erst mal mit sich selbst, dem eigenen Körper, mit der eigenen Identität. Dies wird dann die Grundlage für den Individualisten in der Masse, ohne die Angst zu haben, darin unterzugehen, oder von anderen Menschen überrumpelt, ausgenutzt oder gar verletzt zu werden. Körperlich weiten sich die Lungen, befreiende Luft dringt ein, löst beengenden Schleim und die Nasennebenhöhlen werden frei. Damit entspannt sich der Körper in allen Teilen und die Selbstheilung kann sich ungehindert entfalten und geschehen.
-arche flora-
Peter

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