Zurück
Newsletter vom 04.03.2006, 01:07:24
Betreff: der bluetenbrief 03/2006

der märzbrief (to read the english version please scroll down)
------------------------------------------------------------------------------------------------------

Liebe Blütenfreunde,

Herzlich willkommen zum Märzbrief

Thema im März:
Meditation und Alltag - Teil1:

Die innere Stimme zum Schweigen bringen

E. hat ein langes arbeitsreiches Wochenende hinter sich, doch endlich ist Feierabend. Nun nur noch die zwei Stunden mit dem Auto durch die Nacht nach Hause, dann kann sie sich endlich etwas ausruhen. Sie merkt, wie ihr die Müdigkeit durch die Knochen kriecht. Eintönig trommelt der Regen auf‘s Autodach, zum Glück sind die Straßen leer, aber noch liegt ein langes Stück Wegs vor ihr. Der Kaffee vorhin lässt mit seiner Wirkung auf sich warten, sie sehnt sich danach, die Schuhe auszuziehen, die Füße hochzulegen, die Spannung des Tages aus dem Körper weichen zu lassen.

Sie starrt auf die schwarze, glitzernde Straße vor sich. Die Arme werden ihr schwer, genau wie die Augenlider. Sie denkt an das weiche Kopfkissen, das zu Hause auf sie wartet. Jetzt einfach die Augen schließen können, entspannen und ein wenig träumen... Da hört sie leise eine Stimme flüstern: „...nur eine Minute...“ Zum Glück ist ihre Achtsamkeit noch groß genug, sich zu erschrecken. Sie lenkt den Wagen an den Straßenrand und hält an. Der inneren Stimme nachzugeben, hätte sie ihr Leben kosten können.

In esoterischen und in Blütenessenzenkreisen gilt die „innere Stimme“ als beinahe so heilig wie Islamisten ihr Mohammed. Das reizt natürlich Provokateure wie mich, mal gelegentlich etwas am Heiligtum zu kratzen. Die innere Stimme ist nämlich mitnichten der reine Quell der Freude, der Weg zur Erleuchtung, der Botschafter des höheren Selbst (wiewohl sie das durchaus sein kann, aber meistens eben nicht ist).

„Ein Gläschen kann ja nicht schaden.“ - „Nur noch ein Viertelstündchen.“ - „Keiner hat den Durchblick außer mir.“ - „Ich bin Schuld.“ - „Alle anderen sind Schuld.“ - „Alle hassen mich.“ - nur ein kleiner Auszug aus dem unendlichen Repertoire vernichtender, demütigender und bösartiger Sprüche der inneren Stimme.

Also lassen sie uns die heilige Kuh mal sezieren.

Wessen Stimme ist das eigentlich, diese innere? Ist es überhaupt meine? Oder wiederholen wir einfach, was andere sagten, was Mama und Papa sagten, wenn wir mal ungezogen waren? Dann wäre unsere innere Stimme gar nicht die eigene, sondern die eines anderen. Und der sollen wir trauen? Eigentlich bin ich gar nicht masochistisch veranlagt, und trotzdem höre ich immer wieder „Nichts kannst du richtig machen, immer vermasselst du alles, du bist zu blöd, zu ungebildet, zu ungeschickt, zu zu zu...“ Das soll MEINE Stimme sein? Wenn sie das ist, bin ich wohl wirklich zu blöd... HALT!.

Da haben wir schon einen der hässlichen kleinen Widerhaken der inneren Stimme entdeckt: sie ist selbstreferenziell - will sagen: sie beweist durch ihre Aussagen an sich schon deren Richtigkeit. Weil ich denke, ich bin blöd, muss ich es ja wohl sein. Wer außer einem Blöden denkt schon, dass er blöd ist?

Schwester, Zange! Was haben wir da für einen finsteren kleinen Bösewicht! Der muss sofort in Quarantäne, womöglich ist er ansteckend! Sein wirksamster Mechanismus: sich einhaken, festbeißen und ständig wiederholen. Erst die Wiederholung macht das inneren Runterputzen so richtig unwiderstehlich.

Etwas fallen lassen, die Scherben wegfegen und sich wieder anderen Dingen zuwenden, das könnte so einfach sein, wenn da nicht die fiese kleine innere Stimme sich einhakte mit Worten wie „siehst du, ich hab‘s ja gleich gesagt, du mit deinen zwei linken Händen, du kannst ja nicht mal eine Tasse festhalten, du bist einfach der Obertrottel...etc.pp... und mit derlei Erkenntnissen werd ich dich die kommenden drei Stunden bombardieren, es sei denn, dir passiert vorher ein weiteres Missgeschick, dann werd ich eben damit weiter machen“.

Die innere Stimme benötigt in der Regel nicht einmal Auslöser, sie plaudert, plappert und labert im besten Falle - im schlimmsten nörgelt, schimpft und demütigt sie. Ununterbrochen ist sie aktiv. Sie zum Verstummen zu bringen, erfordert Meisterschaft, wie Yogis und Zen Buddhisten und alle Meditierenden wohl wissen.

Sie kommentiert alles, was geschieht, und schiebt sich zwischen uns und das Geschehen. Wir reagieren nicht mehr auf Geschehnisse, wir reagieren auf das, was unsere innere Stimme dazu sagt.

Da kommt ein Kind auf uns zu. Wir schauen es nicht an - nicht wirklich, wir erkennen nicht Gestik, Mimik, Stimmung, Absicht. Wir denken „Au fein, da kommt was zum knudeln“ - oder ganz im Gegenteil „Schon wieder so ein lästiger Zwerg.“ Wir freuen uns undwollen das Kind mit Sabberküssen übersäen oder sind genervt und jagen es zum Teufel. Was das Kind selbst will - was kümmert‘s uns.
Und nun läuft es an uns vorbei und ist schon wieder weg und hatte nicht das Geringste mit uns zu tun. Egal, unsere innere Stimme braucht keinen Grund für Aktivität, sie ist selbst-initiierend. Ihr ist jeder Vorwand recht. Da jammern ja viele, der Mensch verwende grade schlappe 10% seiner Gehirnkapazität. Nicht auszudenken, was für ein Käse dabei herauskäme, würde er die verbleibenden 90% auch noch aktivierte. Vor lauter Hirngetöse würden wir womöglich überhaupt nichts mehr zustande bringen.

Die innere Stimme ist Wirkung ohne Ursache. Um sie wenigstens für Augenblicke zum Verstummen zu bringen, braucht es Achtsamkeit wie ein Axthieb, der dazwischen fährt, sobald der erste Pieps vernommen wird. Es gibt eine Essenz für solche Fälle, sie heißt Magnolie. Aber seien Sie vorsichtig, wenn Sie sie probieren wollen: wenn der Schleier, den die Nebelmaschine innere Stimme zwischen uns und die Wirklichkeit legt, plötzlich fort ist, dann kann Erschrecken daraus resultieren. Die ungeschminkte Wahrheit ist nicht immer angenehm.

Kaum beherrschen wir die Sprache, hallt das Echo in uns in Endlosschleife wider, es geht uns in Fleisch und Blut über, egal welchen Unfug es auch absondert. Zweites Charakteristikum neben der Anlasslosigkeit ist die Wiederholung. Die innere Stimme wird einfach nicht fertig. Kaum haben wir die Diskussion vom Vortag ergebnislos wiedergekäut, geht‘s auch schon wieder von vorne los. Und nochmal. Was hätte ich alles sagen können, wie schlagfertig hätte ich parieren können, wie treffsicher hätte ich argumentieren können - blablabla. Als könnte man bereits Ausgesprochenes zurück inhalieren, die Vergangenheit ändern. Einen jedoch interessiert das nicht die Bohne - Sie wissen, wen ich meine: der inneren Labertropf, der nie die Klappe halten kann.

Wiederholung ist das Stichwort, das uns zu den Kastanien führt, genauer: zur Weißen Kastanie. Sie ist die Bachblüte, die unsere Gedanken zur Ruhe kommen lässt, wenn sie nutzlos vor sich hin plappern, ohne zu irgendwelchen Ergebnissen zu kommen. Innerliches Plappern um des Plapperns willen. Würde nicht ein einmaliges innerliches Durchgehen der morgigen Einkaufsliste ausreichen? Muss das zwanzig Mal geschehen? Wird die Liste dadurch besser?

Drehen sich die Gedanken obendrein um Probleme, aus denen wir nicht schlau werden, ist ein Zusatz der Essenz der Kastanienknospe angeraten. Diese lässt einen Einsicht gewinnen, wenn die gewöhnliche Gedankenaktivität nur in Wiederholung statt in Kreativität besteht. Was aber nützt uns eine inneres Wiederkäuen einer Problematik? Was wir brauchen, ist eine Lösung, keine Wiederholung!

Als dritte der Kastanienblüten sei die Rote Kastanie erwähnt, die immer dann angezeigt ist, wenn sich die Gedanken um Probleme drehen, die außerhalb unserer selbst liegen, um Probleme anderer. Sorgen wir uns um andere und können nicht abschalten, hilft das dem Anderen wenig. Uns aber schadet es.

Mit dem Kastanien-Trio, einer Kombinationsessenz aller drei Kastanienblütenessenzen, haben wir ein kraftvolles Werkzeug, der inneren Stimme Einhalt zu gebieten.

Kommen wir nun auf eine Spezialität des Denkens: das Urteilen, besser: das Verurteilen. Egal gegen wen sich unsere inneren Urteile richten, sie schaden uns selbst am meisten. Was nicht bedeutet, dass das innere Bejubeln jeden erdenklichen Ereignisses etwa besser wäre. Das schadet zwar auch, aber man fühlt sich dabei wenigstens nicht so schlecht.

Haben Sie auch schon gelesen - Experten behaupten dergleichen ja gerne, zuweilen gar zu Recht - dass die Qualität einer Beziehung innerhalb der ersten Sekunden des ersten Aufeinandertreffens bestimmt wird?! Aber doch sicher nicht durch Aktivierung unserer Netzhaut. Eher schon durch die Filterung und Bewertung der aufgenommenen Information. Daumen rauf oder runter innerhalb von Zehntelsekunden. Na, dankeschön. Und wenn die innere Stimme mal wieder Zeichen von Inkompetenz zeigt? Tja, da sind wir dann gerade an unserer großen Liebe vorbeigelatscht und haben dabei noch hämische Gedanken gepflegt.

Urteilslosigkeit ist, was alle Formen der Meditation anstreben. Die Dinge nehmen, wie sie sind. Das innere Runterputzen muss nicht sein. Richtet es sich gegen uns selbst, hilft die Kiefer, richtet sie es sich gegen andere, ist die Rotbuche angesagt.

Meditation sollte aus all den angeführten Gründen keine auf das Wochenende beschränkte selbst-disziplinierende Übung sein - Meditation könnte etwas vollkommen alltägliches sein. Etwas, das uns hilft, uns nicht durch inneres Dazwischenquasseln die besten Möglichkeiten im Leben zu versauen.

Es ist der Alltag, den uns die innere Stimme erschwert. Sie ist es, die gute Zeiten vermiest und harte Zeiten noch härter macht. Statt das Schöne zu genießen, redet sie vom Schlechten, das unweigerlich darauf folgen wird. Statt das Mühsame einfach zu erledigen, erschwert sie es uns noch dadurch, das sie die ganze Zeit innerlich mault, wie wenig Lust sie doch auf die Mühseligkeit hat.

Die innere Verhaftung an das Bekannte zu lösen, Erwartungslosigkeit zu fördern und Urteilslosigkeit zu erreichen, das sind Ziele, die anzustreben uns eine weitere Blütenessenz unterstützt. Es ist die Blutbuche. Wie ihre Verwandte, die gute alte Bachblüte Rotbuche (Beech), die allen hilft, die ständig etwas auszusetzen haben, so hilft auch sie, Ereignisse zuzulassen, die ohnehin geschehen. Ob es uns nun passt oder nicht.

Recht eigentlich ist es eine Blütenessenz, die beim Loslassen beim Sterben helfen kann. Doch dies Loslassen bezieht sich auf alle inneren Verhaftungen. Eine beliebte Frage an Meditierende ist: wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest, was würdest du tun? Die Antwort kann „Erdbeereis schlecken“ lauten, wogegen natürlich nicht das Geringste einzuwenden ist. Bei schlechtgelaunten Menschen kann sie aber auch „Person XYZ nochmal kräftig eine reinhauen“ heißen. Damit das schlechte Leben auch ein entsprechendes Ende findet.

Die Frage der Blutbuche lautet: Wenn du keine Sekunde mehr zu leben hättest, was ließest du augenblicklich los?

In Teil 2 im kommenden Blütenbrief werde ich dann versuchen, mich dem anzunähern, was so oftt mit „innerer Stimme“ gleichgesetzt wird: Intuition und innere Weisheit.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vor unendlichen Zeiten, damals als noch kein Mensch wusste, was Spam, Links und Trojaner sind, da gab es mal sowas wie Printmedien. Eins davon trägt den Namen „Esotera“, und darin erschien ein Artikel über Blütenessenzen in der Schwangerschaft. Durch Zufall stolperte ich nun beim Surfen über ein online Präsentation dieses Artikel, und da dacht ich mir (sagte mir meine innere Stimme ;-), vielleicht möchten Sie ja gerne mal nachlesen: dies ist der Link dorthin: http://www.horusmedia.de/1997-baby/baby.php
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Achtung:
Bei Ebay angebotene Horus Blütenessenzen Globuli sind NICHT aus den Horus Uressenzen hergestellt. Für ihre Wirksamkeit gibt es nicht die geringste Garantie, und ich kann vom Erwerb nur abraten.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die März Sonderangebote
Magnolie, Blutbuche und/oder Kastanien-Trio für je 5 statt 7,50 Euro in der 10 ml Flasche.

Einfach Email an info(at)essenzen.net mit dem Stichwort 'märzbrief' im betreff schicken. An Porto kommen 2,20 Euro für den Versand nach Deutschland und den Niederlanden, 4,40 Euro in die übrigen europäischen Länder hinzu. Und vergessen Sie bitte Ihren genauen Wunsch und Ihre Anschrift nicht. Das Angebot gilt bis zum 31. März 2006.
Übrigens: unter http://www.flowerenergy.nl/ ist der neue Shop online, ab jetzt dürfen alle wieder mitmachen, auch Firefox- und Opera-User. Unbedingt mal reinschauen!
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

the march newsletter

Dear flower essence friends

this month‘s main topic:
Meditation in everday life - Part 1:

Shut up, inner voice!

Imagine this good friend of mine on her way back home after a busy weekend, when she gave a course. Thank God, it is done. It is late, sunday evening, and she drives her car home. How nice it would be to rest a while. She feels the tiredness in every single bone. It is raining. A slight continuous rain, constantly drumming on her car‘s roof. The street is empty, but still some pretty kilometres ahead. The coffee does not really work, she longs for taking her shoes off, sit down and let the tension leave her body.

She stares, trying to keep her eyes open. Her arms are becoming heavier and heavier, and so do her eyelids. She thinks about her cushion waiting at home for her. If only she could close her eyes for a moment, relax, dream a little. At this very moment she hears that tiny little voice inside saying „only one minute!“. Loud enough to shock and wake her up. Giving way her inner voice would have meant her death.

And that is what this newsletter is about: our inner voice and how overestimated it often is by spiritual people. Something like the holy cow. And to be honest: such things tickle troublemakers like me. What is all that about the inner voice? Is it really the source of joy and enlightenment, the voice of wisdom and higher self?

Remember what your inner voice may have told you all to often: „Only one more glass...“; „Nobody is right - besides me“, „I am guilty“, „all the others are guilty“, „everybody hates me“ - and this is just an excerpt of the huge repertoire of dirty talk our inner voice is responsible for.

Now what about dissecting the holy cow and look what is inside?

Whose voice is it actually? Is it really mine? Or is it nothing but an old record of what mam and dad repeatedly told me, when I was nasty? Is it mine or any other person‘s? And should I really trust a voice I do not know whose it is? Am I a masochist listening the whole time to someone telling me I am no good, unworthy, thumb, blind, foolish, ugly ... You think this is MY voice? Then I am a fool indeed - STOP!

Here we have one of the dirty little tricks our inner voice uses to use. The fact that it tells us proves it is right. So I am a fool, since who else than a fool tells himself repeatedly he is a fool? You must be a fool, if you think you are one. Quod errat demonstrandum.

Nurse, scalpell! We have to cut this out! What an insiduous tricky little fellow have we got here! Quick, let us put him in quarantine, he may be infectious. This is one of the main mean mechanisms of our inner voice: bite, stick and repeat (could be the title of a rock song). Since it is repetition of the humiliation that makes it irresistable.

Ever lost a cup by letting it fall down? Well, you could sweep the pieces and go back to what you did before. So what? Or you could listen to this tiny inner voice catching up with inner wisdom like „you got two left hands, unable to keep just a cup, you clumsy oaf, didn‘t I tell you before, you cannot do anything right...“ and so on. Won‘t stop before the next accident takes place.

Usually the inner voice does not even need a trigger. It loves to chatterbabbleprattle and it certainly does not need any reason. In the best case it just talk about nothing worth being mentioned - but there is a worst case, too, and if this scenario takes place in one‘s head, be aware. Then the inner voice attacks and humiliates. And how difficult it is to stop internally talking everybody knows who ever tried to meditate.

There is nothing in the outer world that the inner voice does not have anything to comment upon or complain or whatsoever. The inner voice steps between us and the reality. We do not react to what happens around us, we do react to what the inner voice says about what happens around us.

Imagine we are walking on the street and a child approaches. Do you really notice who that is? Do you notice facial expression, body language, mood, purpose? Or does your inner voice tell you „Great, something to cuddle!“ - or on the contrary „lousy midget!“ In the first case you enjoy, in the second one you are annoyed. In both cass you are not interested in what the child may want.
The next second the child is gone, nothing happened - besides that you wasted mental energy. You see the inner voice does not really need any reason for chatting. Whether the child relates to you or not - who cares? The inner voice certainly not.

The inner voice could be seen as a Zen koan (in fact it is none), a riddle, an effect without a cause. In order to stop it, if only for a second, it needs extreme awareness. You would need an essence that works like a axe, that interrupts as soon as the first whisper appears. And indeed there is one like that: Magnolia. But if you like to use Magnolia, be careful and be aware, once the fog is gone the truth lies in front of you and it is not necessarily beautiful. Reality can be shocking, please realize that, before you dare take some drops of Magnolia. When the make-up is washed away, it may disturb you what lies underneath.

When we grow up we can hardly speak, but the inner voice is already there then. Like an echo repeating itself it stays with us, no matter what it says, be it good or be it stupid, sticky like chewing gum under our soles. The inner voice has a couple of important characteristics. The first we have already learned to know: no need for a cause. The second one ist the permanent repetition. The inner voice does never finish. Once we are through with the repetition of yesterday‘s discussion, it starts anew, it chews the cud endlessly. Of course we could have been smarter, funnier and have come precisely to the point. However we did not, and this will not change, no matter how often we repeat what we said, what the other one said, what we replied... We simply cannot inhale spoken words backwards and make them unsaid. The past is the past. And often nobody is interested in the old stuff. Just one. You know who I mean, the talking head that never stops.

Anyway repetition is the keyword that leads us to the Chestnut essencs. To be precise: to White Chestnut. This is the Bach flower, that calms our thoughts, when they run in circles without effect. without consequence, without solution. She stops the inner chitchat. Once is enough, we do not repeat tomorrow‘s tasks internally over and over again, since this leads us nowhere. It just makes us nervous.

It gets really annoying however when it comes to ruminating problems. It does not make any sense to repeat thoughts about problems, when in the end there is still no solution. In such case it has nothing but depressing effects. I have a problem, I cannot solve. So I think about it and come to the conclusion, that I cannot solve it. As a result I do not only think about the problem, I also consider myself incapable of finding a solution. And this in turn leads to self-condemnation, down the spiral I rush into deepest depression. But why for God‘s sake? The problem is the same, myself I am the same, nothing happened except for the depression, that is initiated and fostered by my inner voice.

Now this is the time to consider the second of the Chestnut essences: Chestnut Bud. This is the essence for people, who do not learn from past experiences and consequently have to repeat them. Once you have found out, which of your decisions and choices you need to change in order to get better results, the need for repeating thoughts about problems may leave. Chestnut Bud is the essence, that helps to find your way out of your vicious circle.

And there is another one: Red Chestnut. This essence works with an amazing issue. There are people, who love to take over others‘ problems, when themselves they have none. They are constantly worrying about others. Now of course it is very human and usual to worry about your kids, when they go on holydays for the first time without their parents and so on. On the other hand a little more trust in your children would keep yourself calm. Red Chestnut is the one that helps to let these thoughts go off. You cannot change anything when the plane crashes, it won‘t stop doing so, only because you are lying awake in your bed without finding sleep. If it would I would certainly be the first to recommend it! Fortunately in 99% of all cases the plane does not crash and the only one who takes some damage are you because of a lack of sleep.

Chestnut-Trio is a combination remedy of all three mentioned Chestnut essences, designed to help us stop unnecessary thoughts, quiet the inner voice and become internally calm. This is a powerful tool to make the inner voice shut up.

Let us now turn to another special quality of the inner voice: judging. This is really damaging and most of all: ouselves.

I am sure you read anywhere what relationship experts says about the first impact. They claim, that the quality of any relationship is determined within the first couple of seconds. So far, so good. But what if my inner voice turns out to be as imcompetent as it showed up when it came to solving problems (see above)? So if these experts are right I may judge a person as incompatble within a blink of an eye - and let the love of my life go away without the slightest attempt to connect. Thanks a lot, inner voice!

Non-judgement is what all kinds of meditation have as a common goal. Let us take things as they are, without commenting every word, gesture, nod. For heaven‘s sake: relax! However easier said than done.

Now we can judge ourselves or others. If we are constantly turning ourselves down, then it is the well-known Bach flower Pine, that helps. If we are critizing others, Beech can help.

After all that my intention may shine through finally. I think medition is nothing that should be reduced to some special hours per week, but become a daily practice. Trying to not think is nothing but meditation. So meditation can definitely help us increase our quality of life, unregarded if you use it a spiritual tool or simply to feel better with your everyday life.

It is the inner voice that can make our lives a hell. It seeds doubts in good times and makes hard times even harder by constantly complaining about anything. However the inner voice accompagnies us our whole life, and it is not an easy task to tame it. There is another essence I like to mention when it comes to gaining a non-judgmental attitude: Copper Beech. Both, Beech and Copper Beech are capable of making us accept, what we cannot change.

Originally Copper Beech was intended to be a helper when it comes to dying. Now however I consider her more an essence to help let go off attachments. When you are too much attached to life, when you are going to die, the whole process will become a mess. Once your time has come you should be able to go. This is a fight you cannot win. But Copper Beech works with attachment in a more general sense. You can as well let go off your attachment to neediness, upliftment, ego. A common question often used to meditate about is „If this were the last day of your life, what would you do?“ You may say: enjoy a hamburger - and there is nothing wrong about that wish. But some may say: take revenge on person soandso, which would make a desperate end to a desperate life. (You rather enjoy your hamburger)

The question Copper Beech asks is: „If you had not another second to live, what would you let go off?“

Once we have calmed and reduced our inner voice, we may want to turn to what is usually meant as „inner voice“: intuition and inner wisdom. We shall take a closer look on this issue in the next edition of the blütenbrief.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sorry:
at Ebay's they are offering Horus Flower Essence as homeopathic remedies – they are NOT made of Horus mother tinctures and so we do not garantuee any effects.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
This month's special offers:
Kastanien-Trio - Chestnut-Trio, Magnolie – Magnolia and/or Blutbuche – Copper Beech in a 10 ml Stock Bottle for only 5 Euro each instead of 7,50 plus 2,20 Euro shipping within Germany and the Netherlands, 4,40 Euro to other European countries. Just send an email to info(at)essenzen.net and fill 'märzbrief`' in the subject. And don't forget to write what exactly you want and send your adress. The offer expires on 31 March 2006.
By the way: we renewed our shop on http://www.flowerenergy.nl/, now you can even if you use Firefox or Opera, the new shop works with all browsers!
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
...hope you don't mind my poor English...

impressum
dirk albrodt, kerkstraat 13, nl-6088 eg roggel, march 2006, email: info(at)essenzen.net

Zurück

newsletterscript von artmedic webdesign