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Newsletter vom 05.11.2006, 16:28:09
Betreff: der bkluetenbrief 11/2006

der novemberbrief (to read the english version please scroll down, nederlands nog iets verder...)
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Liebe Blütenfreunde,

Herzlich willkommen zum Novemberbrief

Thema des Monats: Abschied, Neubeginn und Nervensystem

Blütenessenzen können und sollen nichts erzwingen, ja nicht einmal verändern. Immer geht es darum, das Beste aus einem zu machen. Vorstellungen, die Eltern beispielsweise von ihren Kindern haben, oder Pläne, die sie für sie machen, sind oft nur Projektionen eigener Wünsche, deren Realisierung einem Verbiegen der Kinder gleich kommt. Blütenessenzen können sowas nicht. Sie können aus einem Handwerker keinen Intellektuellen machen, aus einem 1,60-Pummel kein 1,80-Magermodel (selbstbewusste, lebensfrohe Pummel hingegen schon), und auch aus Fröschen keine Prinzen (maximal kraftvolle, weise, freundliche Frösche aber eben niemals Prinzen). Je eher wir damit beginnen, uns vor der Natur, auch der des uns aufsuchenden Klienten, zu verneigen, diese zu respektieren und zu fördern, desto schneller und leichter seine Genesung. Arbeiten mit der Natur ist immer einfacher als gegen sie, gegen den Strom zu schwimmen mühsam, seine Ausrichtung zu akzeptieren Gewinn (sprich: zusätzlichen Schub) bringend. Der Klient wartet ja nur darauf, das zu werden, was er schon immer wollte. Alles, was ihm fehlte, war bisher die notwendige Unterstützung. Und die können wir Blütenberater wohl bieten.

Zur Natur, womit oben noch die Persönlichkeit mit allen Vorlieben und Abneigungen, Talenten und Eigenarten gemeint war, gehört aber nun definitiv auch das Nervensystem, das seine besonderen Eigenarten besitzt, die es zu beachten gilt, wenn man erfolgreiche Blütentherapie betreiben will.

Eine dieser Eigenarten ist es, Sinneswahrnehmungen auszublenden, wenn sie sich eine Zeit lang nicht verändern. Betreten wir einen Raum, der eine Weile nicht gelüftet wurde, bemerken wir den abgestandenen Geruch sofort und rümpfen die Nase. Nur wenige Minuten später fällt er uns gar nicht mehr auf. Genauso wenig wie das gleichmäßige Ticken der Pendeluhr oder andere gleichförmige unveränderliche Ereignisse.

Das Nervensystem scheint auf Wartestand zu schalten, aus dem es jederzeit bereit ist aufzuwachen, sobald ein neues Ereignis eintritt, ein Klopfen an der Tür, der Geruch einer frisch angezündeten Zigarette, was immer. Das Nervensystem schreit Neu-Neu-Neu und zwingt uns, das eingetretene Phänomen bewusst wahrzunehmen. Kurz darauf scheint es die neuen Ereignisse bereits wieder langweilig zu finden und schaltet zurück auf Stand by.

Alles, was neu ist, wird demnach als interessant, oder besser: bemerkenswert eingeschätzt und entsprechend bemerkt.

Ganz anders verhält es sich, wenn Dinge nicht außerhalb sondern innerhalb unserer selbst statt finden. Wieder übernimmt das Nervensystem das Kommando und lässt uns die Dinge auf eine bestimmte Art und Weise erledigen. Wissen Sie, was eine Watscheltreppe ist? Bei einer solchen Treppe sind jeweils halbe Stufen ausgespart, so dass man sie etwas steiler als normale Treppen anlegen kann. Bevor Sie eine solche Treppe (z.B. als Zugang zum Dachboden) haben, wissen Sie wahrscheinlich gar nicht, mit welchem Fuß Sie normalerweile den Treppenaufstieg beginnen. Ich schon, ich hatte nämlich mal eine. Und dieses elende Ding zwang mich, mit rechts zu beginnen, obwohl ich regulär ganz normal und ohne jedes Nachdenken die erste Treppenstufe immer mit links nahm. Wochenlanges Stolpern bis zur Eingewöhnung war die Folge. Das Einzige, was mir nun nicht passieren darf, ist einer Watscheltreppe zu begegnen, deren erste Stufe links angelegt ist...

Verhalten erfolgt in fest gelegten Mustern. Jede Verhaltensänderung kommt einem automatisch erstmal seltsam vor, fremdartig und irgendwie falsch. Sollte Sie selbst keine solche Treppe mit halben Stufen besitzen, können Sie die Wirkung der Trampelpfade des Nervensystems, das Verfolgen eines einmal angelegten Kurses einfach nachvollziehen. Die meisten Rechtshänder beginnen beispielweise beim Zähneputzen links oben, Linkshänder rechts. Was haben Sie zu verlieren? Machen Sie‘s doch heut abend einfach mal anders, fangen Sie statt links oben rechts unten an. Dann merken Sie schon, was ich meine.

Unsere einmal erlernten Muster sind nämlich äußerst zäh, und sie zu verändern, bedarf es immer einer gewissen Zeit. Man geht so von etwa drei Wochen (plus-minus) aus, bevor sich ein neues Verhalten eingeschliffen hat. So lange benötigen Sie in etwa, sich daran zu gewöhnen, dass nach dem Umzug in eine neue Wohnung die Lichtschalter nun links statt rechts von der Tür sind.

Natürlich ist das gut so, Automatismen helfen uns, uns auf das zu konzentrieren, was wichtig ist. Müsste ich mir wirklich jede Handlung zu jedem Zeitpunkt neu überlegen, käme ich morgens gar nicht erst aus dem Bett. Ich müsste erstmal mit mir selbst zu Rate gehen, ob ich erst die Augen öffnen oder mich erst strecken oder zur Seite rollen - und wenn ja: zu welcher Seite - soll, und welche Muskeln sich dafür am besten eignen.

Ich muss auch nicht erst meinen Gleichgewichtssinn feinjustieren, bevor ich auf mein Fahrrad steige, nein, es ist einfach herrlich, sich über solche Dinge keine Gedanken machen zu müssen.

Haarig wird es erst, wenn ich die ausgetretenen Pfade meiner Nervenbahnen einmal verlassen möchte. Woran erkennt man einen frischgebackenen Kontaktlinsenträger? Er versucht dauernd, seine nicht vorhandene Brille auf der Nase zurecht zu rücken.

Viele Verhaltensänderungen, die wir mit Blütenessenzen fördern können, sind entsprechend arg resistent. Gewohnheiten sind nicht nur gut. Bedenken wir stets, wie unser Nervensystem funktioniert. Gelingen uns keine, und seien es noch so kleine Überraschungen mehr, wird uns der Partner/die Partnerin nach einer Weile genauso wenig mehr wahrnehmen, wie die muffige Luft im ungelüfteten Raum. Das ist nicht böse und deswegen Streit zu beginnen („Du beachtest mich überhaupt nicht mehr!“), ist unfruchtbar und führt zu nichts. Um beachtet zu werden, müssen wir selbst etwas tun. Und zwar immer wieder, sonst verwandeln wir uns unversehens in ein ungelüftetes Frauen- oder Männerzimmer.

Deshalb empfiehlt sich, Verhaltensmuster immer wieder bewusst zu unterbrechen. Mit etwas Neuem und Interessantem. Locken wir das Nervensystem auf eine neue interessante Fährte, statt uns selbst zu entmutigen und beschuldigen, zu dumm, zu träge, zu sonstwas für eine positive Veränderung zu sein. Jede Art der Gleichförmigkeit führt auf Dauer zu Automatismen. Jede willentliche Beendigung eines Automatismus erscheint uns anschließend als etwas Seltsames, Unwirkliches, nicht zu uns Gehörendes.

Um Dinge lebendig zu erhalten, müssen wir sie ständig verändern. Um Gewohnheiten loszuwerden, müssen wir sie mit ständigen Veränderungen konfrontieren, aber auch den Aspekt der inneren Verhaftung beachten. Gewohnheiten dienen uns gewöhnlich zur Erleichterung eines Alltags. Manchem mag es dann zynischerweise eine positive Gewohnheit geworden sein, seinen Ehepartner zu übersehen.

Der Titel der heutigen Geschichte lautet aber „Abschied, Neubeginn und Nervensystem“. Damit ist nicht der Abschied vom ignorierten Partner gemeint, sondern der von uns hinderlichen Gewohnheiten.

„Scheiden tut weh“ lässt uns ein Volkslied singen, und das gilt in jeder Hinsicht. Jeder Abschied schmerzt, selbst der gewollte. Klar möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, aber kaum beginnen Sie mit aufhören, drehen sich alle Gedanken um die unzähligen Gelegenheiten mit der Fluppe in der Hand. Beinahe romantisch. Sie denken nicht an den Husten, die Halsschmerzen, die stinkenden Klamotten, nein, Sie denken an Paffen vor‘m Sonnenuntergang, an die Triumpfzigarette nach was weiss ich für einem Erfolg, an die “Zigarette danach“, und Sie vermissen das gute alte Paffen schon, bevor Sie die letzte angebrochene Packung weg geworfen haben.

Ein überaus seltsames Phänomen, das Gewohnheiten einsetzen, um uns bei der Stange zu halten. Gewohnheiten verwenden Gefühle. „Was mach ich bloss, wenn ich mich nicht mehr täglich mit dem Nachbarn um den ungeputzten Hausflur / den Lärm der Kinder im Treppenhaus / die häufig wechselnden Bekanntschaften streiten kann?“ Fast tut‘s einem Leid. Man vermisst Dinge, die man gar nicht leiden kann.

Will man Gewöhnung also nicht eintreten lassen, braucht es stetige Veränderung. Einfallsreichtum, Aktivität, Motivation. Man könnte auch sagen: Apfel-Essenz oder Hainbuche (Hornbeam), Kirsche ist auch nicht schlecht.

Will man sich etwas abgewöhnen, sollte man dagegen den Abschiedsschmerz nicht unterschätzen. Die guten alten Zeiten wird man mit der guten alten Bachblüte Geissblatt (Honeysuckle) wieder los. Ganz nebenbei gehört die Entwöhnungsfunktion dieser Blüte für Suchtkranke zu den wenig beachteten „Nebenwirkungen“.

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Bei Ebay angebotene Horus Blütenessenzen Globuli sind NICHT aus den Horus Uressenzen hergestellt. Für ihre Wirksamkeit gibt es nicht die geringste Garantie, und ich kann vom Erwerb nur abraten. Wenn Sie Essenzen gerne in Form von Globuli einsetzen, besorgen Sie sich leere, reine Zuckerglobuli, geben zwei Tropfen der Stock Essenz in das Fläschchen und schütteln kräftig. Das hat den Vorteil, dass Sie obendrein auch noch viel weniger Geld ausgeben müssen als für die Fake-Essenzen aus dem Internet.
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the november newsletter

Dear flower essence friends

This month‘s topic: Patterns, Good-byes and Nervous System

Flower essences cannot force anything, they cannot even change anything. They always work on what exists and make the best of it. Often parents have some ideas and plans for their children, but all too often they are merely projections of what they once wanted for themselves. Flower essences do not work that way. They do not turn a handy man into an intellectual, dwarfs into anorectic models and, sorry, no frogs into princes. Nice, friendly, strong, wise and self-conscious frogs - but no princes. So we rather accept and respect our clients‘ very own nature and personality and try to support them instead of forcing them to adapt to what we think would be good for them. In fact that makes our work easier, we simply have to follow the flow, support what always wanted to appear and develop. This kind of support accelerates the healing and makes it more profound.

However own one‘s nature is not identical with one‘s appearance or emotions. One important part of being human has often been ignored by flower essence therapists, but when we start accept the existence of the nervous system and be aware of its rules we can even be better and gain better results. And we do not have to necessarily become physicians. The nervous system works in its special way and knowing about some of its simple patterns can make our work more successfull.

One of our nervous system‘s ‚special features‘ is how it turns off what does not change. Enter a room with a lack of fresh air you will first react negatively and demand to open the windows. After a while however you will hardly be aware of the bad air. Things that do not change leave our consciousness. You may compare this phenomen to a spotlight that always turns to the exciting things and leaves the rest in the dark.

Our nervous system switches to stand-by as soon as our conscious mind looses interest. As soon as something happens, be it a knock on the door or the smell of a zigarette, it returns from its ‚sleeping state‘. It shouts out New-New-New and catches our full attention. Only a couple of moments later the originally new sensation may already be regarded as boring and the nervous system goes back to stand-by again.

Everything new seems to be remarkable, everything old neglectable.

However when changes occur internally, the system works differently. Everything new is considered te be strange and unfamiliar, not trustworthy. The system tries to keep us on track, no matter how much it costs. This is especially true when we talk about behaviour patterns. Most of the right-handed people for example start brushing their teeth on the left side. That is quite natural for them. Now, if you are right-handed, why not try it on the right side tonight. What haveyou got to lose? And the left-handed ones could try it on the left hand side. Find out how it feels to do something differently. You cannot make anything wrong. But yet it feels so.

You see first it takes some time to establish a certain behaviour pattern, but then it is hard to get rid of it. Once established and accepted patterns react like jealous little brothers or sisters, they do what they can to push the new one away. However their endurance is not lifelong. Usually it takes 3 weeks to change a behaviour pattern.

Automatic response to anything is a wonderful feature of being human. This mechanism help us to concentrate on what is really important. Imagine you would have to decide every time what you are going to do right after waking up in your bed. Stretch first? But whichmuscle? Or open your eyes first? Yawn? How did yawing work again? Open your mouth, ok, but which muscles are involved? And breathing out at the very same time? How can I coorodinate so many things at the same time?

Isn‘t great just to take your bicycle and go, instead of having to adjust your sense of balance first. I love it.

However once we need to change some of our routines it may become a little difficult. Have you ever noticed how often people wearing contact lenses try to to adjust their glasses? At least the ones who are new to wearing lenses.

Many of us are willing to change old limiting behaviour patterns with the help of flower essences, however these patterns seem to be very strong and resistant. Remember how our nervous system works. It needs something new. On a regular basis. Surprises are not just fun, they are necessary to keep our attention and focus. Once your partner stops surprising you, you will unwillingly start to ignore him or her. And vice versa, of course. You will become like the stale air in a room with closed windows. First noticed as something not really good, later simply unnoticed at all. Staying the same forever makes failure of relationships inevitable.

So it certainly is recommendable to regularly take conscious breaks from any pattern. You need to fill the consciously created gaps in the pattern with something interesting, something unexpected, something new. Feed your nervous system. Give it something to focus on instead of telling yourself that you are too rigid, too dumb, too weak for a positive change. Everything that is regularly done in the very same way becomes a pattern, a force of its own, that cannot easily be changed just by wanting to. To break a pattern you need to do something spectacular, something strange, unfamiliar, something that makes your nervous system curious so to say. So why not make it a pattern to change regularly?

To keep things alive and noticeable we need to change them constantly. In order to get rid of behaviour patterns we have to confront them with changes - but: we also need to see the aspect of commitment to them. Behaviour patterns serve us in our everyday life, they make so many things much much easier for us. To express it in a cynical way: some people have developed the pattern to ignore their husband or wife, which may even be positive for them. They, who do not change, are simply being ignored, no fights, no killings.

Anyway the title of this month‘s story is ‚Patterns, Good-byes and Nervous System‘. I do not mean the good-bye to former lovers and later ignored bad smelling air, but the farewell to good old, but limiting habits.

You should know that every good bye is painfull - even the good bye to things or persons we do not like. Of course I like to quit smoking - but wasn‘t great to share a cigarette with a colleague after the boss had one of his outbursts, were there not sunsets we watched with a cigarette in our hands, so many good memories are attached to smoking! Once you decided to quit they enter your mind and whipe out all memories of coughs, headaches and doctors‘ diagnosises. You miss smoking before you throw away the last package.

What a strange phenomenon! Attachment to what we do not like!

However if you want to prevent getting used to anything you need constant changes, phantasy, motivation, awareness. With other words: you may need Apfel (Apple) or Hainbuche (Hornbeam), Kirsche (Cherry) is good, too.

And do not underestimate the wrench! Good old times sometimes need to be wiped out - especially when they were not good at all. Geißblatt, the good old Bach flower Honeysuckle is the right one for this. By the way this is one of the main essences in the tretament of drug addiction!

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Sorry:
at Ebay‘s they are offering Horus Flower Essence as homeopathic remedies – they are NOT made of Horus mother tinctures and so we do not guarantee any effects.
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By the way: we renewed our shop on http://www.flowerenergy.nl/, now you can even if you use Firefox or Opera, the new shop works with all browsers!
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... and if you should feel the need for a consultation: my practice is open. You may also get a first impact on http://www.praktijk-klaproos.nl - however the site is not completely ready, don‘t mind. Klaproos is Poppy/Klatschmohn, the essence that strengthens heart and love.

...hope you don‘t mind my poor English...

impressum
dirk albrodt, kerkstraat 13, nl-6088 eg roggel, november 2006, email: info(at)essenzen.net

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Beste bloesemremedievriend(in),

Thema van deze maand :

Gewoontes, afscheid nemen, opnieuw beginnen en ons zenuwstelsel.

Bloesemremedies kunnen niets afdwingen, zelfs niets veranderen. Het gaat er immers om, het beste van te maken, van wat in aanleg aanwezig is.
Zo kunnen ouders bijvoorbeeld allerlei plannen in petto hebben voor hun kinderen. Vaak zijn dit echter slechts projecties van hun eigen wensen, die ze alsnog via hun kinderen proberen te realiseren.
Bij bloesemremedies werkt dit niet zo. Ze kunnen van een klusjesman geen intellectueel maken, van een dwerg geen langbenige vamp, en sorry, de kikker verandert ook niet in een prins. Maar wel kan de bloesemremedie er voor zorgen dat de kikker zelfbewust, vriendelijk, mild en wijs wordt, zodat de uitstraling prinselijk wordt, dat wel !
Het is zaak, de eigen aard en persoonlijkheid van de mens te accepteren en respecteren. Ook voor de bloesemtherapeut is beter om “mee te gaan” met de cliënt, i.p.v. hem of haar onze zienswijze op te leggen. Werken “ met de stroom mee” van de natuur is altijd makkelijker dan er tegen in gaan, “Go with the flow” is het motto :
Geef steun aan datgene bij de cliënt, wat in aanleg al aanwezig was, wat altijd al te voorschijn wilde komen, en geef de nodige ondersteuning.
Dit soort steun is helend en zorgt ook voor een diepere genezing.

Tot iemands natuur, waarmee in `t bovenstaande de persoonlijkheid, met diens typische kenmerken, voorliefdes, talenten en eigenaardigheden bedoeld is, behoort absoluut ook het zenuwstelsel. Het zenuwstelsel heeft een eigen systeem van functioneren, en het is belangrijk, hiermee rekening te houden. Het is niet nodig om een arts te zijn, als je je verdiept in de patronen van het zenuwstelsel, kun je succesvol een bloesemtherapie doen.

Een van de eigenaardigheden van ons zenuwstelsel is, dat het de waarneming “uitschakelt “, van iets wat lange tijd niet verandert.
Als we een kamer binnenkomen, waar lange tijd niet gelucht is, dan merken we gelijk de onfrisse lucht op, en zullen we het raam open willen maken. Maar enkele minuten later valt het ons niet eens meer op. Zaken die niet veranderen hebben niet langer onze aandacht.

Het zenuwstelsel schijnt op stand-by over te schakelen, als ons bewustzijn z`n interesse verliest. Wanneer er iets gebeurt, een klop op de deur, de geur van een verse pot koffie, dan ontwaakt het uit z`n “slaaptoestand”. Het roept : iets nieuw, iets nieuws, en dwingt ons tot volledige aandacht. Slechts enkele seconden later, kan `t nieuwe fenomeen vervallen zijn tot oud nieuws en saai, dus schakelt het zenuwstelsel weer over op stand-by !
Al het nieuwe is opmerkelijk, het oude “oud nieuws’’

Het werkt heel anders, wanneer de zaken intern plaatsvinden, binnen in ons zelf. Wederom neemt het zenuwstelsel de leiding, en laat ons de zaken op een bepaalde manier afhandelen. Een voorbeeld. De meeste rechtshandigen beginnen met het poetsen van hun tanden aan de linkerkant. Dit is heel gewoon. Als je rechtshandig bent, moet je vanavond maar eens proberen aan de rechterkant te beginnen. Je hebt niets te verliezen ! En uiteraard kun je, als je links bent, voor de variatie eens links beginnen. Ervaar eens, hoe het voelt om het anders te doen. Je doet niets verkeerd, maar het voelt wel zo.

Zo zie je dat het eerst een tijdje duurt, voordat je een gewoonte hebt, en dan is het lastig er weer vanaf te komen. Eenmaal aangenomen gewoontes gedragen zich als jaloerse kleine broertjes of zusjes ; ze doen wat ze kunnen om de nieuwkomer te verjagen. Maar dit verzet duurt niet eeuwig, meestal is een week of drie lang genoeg om met een gewoonte te breken.
Automatismen helpen ons, ons op die zaken te richten, die belangrijk voor ons zijn. Als we eerst over elke handeling na moesten denken, voor we tot actie overgingen, dan was het bijvoorbeeld bij het opstaan al gelijk een probleem : beslissen of je eerst je ogen opent, of eerst op een zij rolt, en dan : met welk been stap je eruit …
Zo hoef je ook niet eerst je evenwichtsgevoel fijn af te stellen, voordat je op de fiets springt, nee, het is juist verrukkelijk, dat je over die zaken niet hoeft na te denken.
Maar als we dan iets willen veranderen aan de ingeslepen gewoontes, dan kan het lastig worden. Is het je nooit opgevallen, dat mensen die pas contactlenzen dragen, nog steeds hun bril op hun neus recht proberen te duwen ?
Van die dingen…
Velen van ons zijn bereid oude beperkende gedragspatronen te veranderen met behulp van bloesem remedies, ondanks het feit dat deze gewoontes oftewel patronen erg ingeslepen zijn,” macht der gewoonte “ zeggen we niet voor niets. Denk aan de manier waarop ons zenuwstelsel te werk gaat. Het heeft een nieuwe uitdaging nodig, op z`n tijd. Verassingen zijn niet alleen leuk, ze zijn noodzakelijk om onze aandacht te trekken en te richten. Wanneer je partner je niet meer verrast, zul je hem of haar beginnen te negeren, zonder dat bewust te willen. En natuurlijk vice versa. Je wordt als het ware als de onfrisse lucht in de kamer met de gesloten ramen. Aanvankelijk opgemerkt als iets, dat niet prettig is, later simpelweg onopgemerkt.

Om de zaken levendig te houden, is het aanbevolen om regelmatig te breken met een ingeslopen gewoonte. Het bewust gecreëerde gat in het patroon, moet je dan opvullen met iets interessants, iets onverwachts, kortom, iets nieuws. Zo voedt je je zenuwstelsel, en dagen we het uit, i.p.v. onszelf te ontmoedigen, of wijs te maken te sloom te dom of te wat dan ook te zijn om in positieve zin te veranderen. Als de dingen altijd op dezelfde manier geschieden wordt dat een patroon, een op zichzelf staande macht, die niet gemakkelijk gebroken kan worden alleen maar door dat te willen.
Om een gewoonte te veranderen, moet je iets spectaculairs doen, iets raars, iets waaraan je niet gewend bent, iets dat je zenuwstelsel a.h.w. nieuwsgierig maakt.
Om de zaken levendig en opmerkelijk te houden, moeten we ze continu veranderen. Om verlost te worden van ingeslepen gedragspatronen moeten we ze confronteren met verandering - maar: we moeten ook de aspecten van toewijding onder ogen zien.
In ons dagelijkse leven, dienen gedragspatronen ons, ze maken een heleboel dingen veel eenvoudiger voor ons. Om het wat cynisch uit te drukken :
Sommige mensen hebben de gewoonte ontwikkeld om hun man of vrouw te negeren, hetgeen wellicht een positieve ontwikkeling is…
Diegenen, die niet veranderen, worden simpelweg over het hoofd gezien.

Anyway, de titel van de nieuwsbrief van deze maand is : Gewoontes, afscheid nemen en opnieuw beginnen en ons zenuwstelsel.
En dan heb ik het niet over afscheid nemen van een gewezen geliefde of de later onopgemerkte onfrisse lucht uit het voorbeeld hierboven beschreven, maar het breken met good old, maar beperkende gewoonten.

Wat belangrijk om te weten is, dat ieder afscheid pijnlijk is, zelfs het afscheid van zaken of personen, die we niet eens mogen. Natuurlijk wil je stoppen met roken, maar wat was het tof om samen met een collega een sigaretje te roken, wanneer de baas weer eens een van z`n woedeaanvallen. En dan die zonsondergang waar we samen naar keken, ieder met een sigaret, zo vele goede herinneringen kleven aan `t roken. Op het moment, dat je besluit te stoppen, komen deze herinneringen in je op, en ze vervagen alle gedachten aan hoestbuien, hoofdpijn, en de diagnose van de arts. Kortom : je mist het roken al, voordat je Je laatste pakje sigaretten weggooit.
Wat een raar fenomeen ! Gehecht zijn aan wat we niet prettig vinden !

Als je wil voorkomen, dat je ingeslepen gewoonten krijgt, is het aanbevolen, dat je zorgt voor een continue stroom van veranderingen, fantasie, motivatie en bewustzijn. Met andere woorden : Je zou appel (Apfel), hoornblad (Hainbuche), kunnen gebruiken, kers (Kirsche) is ook goed.

En onderschat niet het effect van een radicale verandering ! De goede oude tijd moet soms uitgewist worden, vooral als ie helemaal niet zo goed was.
Geissblatt, Kamperfoelie (Honeysuckle), de vertrouwde Bach bloesem is hier geschikt voor. Tussen haakjes, dit is en van de belangrijkste remedies bij de behandeling van drugsverslaafden. Tot zover.

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