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Newsletter vom 09.12.2006, 18:13:05
Betreff: der bluetenbrief 12/2006

der dezemberbrief (to read the english version please scroll down, nederlands nog iets verder...)
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Liebe Blütenfreunde,

Herzlich willkommen zum Dezemberbrief

Thema des Monats: Der Pilger

Pilger stammt vom lateinischen Wort peregrinus ab, was Fremdling bedeutet. Wortwörtlich ist der Pilger einer, der „per agrum“, also von „über Land“ kommt, wobei mit ager nicht unser Acker, eben bebautes Feld gemeint ist, sondern das besessene, zur Gesellschaft gehörige Land. Insofern ist Fremdling eine angemessene Übersetzung des Begriffes.

Der Pilger gehört zu den Archetypen des Lebenswegs, also zu den archetypischen Stadien, die ein jeder gewollt oder ungewollt durchläuft. Für viele Gläubige gehört eine Pilgerschaft obligatorisch zur Ausübung ihrer Religion. Hier geht es jedoch nicht um Religion, sondern ein bestimmtes Lebensstadium, durch das wir im Leben wiederholt hindurch müssen. - Und für das es natürlich helfende Blütenessenzen gibt.

Schauen wir uns das einmal genauer an. Letztendlich könnte man das Leben als eine endlose Reihe von Rauswürfen betrachten. Hatte man grade mal ein Dreivierteljahr lang Zeit, es sich gemütlich in seinem warmen, feuchten Universum einzurichten, fliegt man zum ersten Mal raus: die Wehen setzen ein. Und draussen ist es grell und fremd und unbekannt und ganz furchtbar. Jedoch einen Weg zurück gibt‘s nicht.

Und damit geht es erst los. Wenn alles gut geht, bieten Mutter, Vater, Geschwister einen einigermassen akzeptablen Geborgenheitsersatz für den Mutterleib - aber nicht lange. Nun schmeisst uns die Familie raus, und im Kindergarten warten die Fremdlinge schon auf uns. Wieder heisst es Neuland betreten.

Und in diesem Stile geht es weiter: raus aus der Krabbelgruppe, raus aus der Schule, raus aus der Kindheit bis endlich irgendwann der letzte ultimative Rausschmiss erfolgt.

Also was soll‘s. Irgendwie müssen wir damit klar kommen. Wenn wir nicht als ewige Nostalgiker immer wieder das anstreben wollen, was nicht zu bekommen ist, und darüber die Zukunft vermasseln, als ewig Unzufriedene allen Übrigen permanent auf die Nerven gehen und am Ende auf ein Leben der verpassten Chancen zurück blicken wollen (Geissblatt - Honeysuckle fand schon Edward Bach für solche Menschen angemessen).
Dem Rausschmiss schliesst sich eine Phase des Suchens an. Was kann die entstandene Leere in unserem Leben wieder auffüllen?

Diese Leere zieht wie ein Magnet allerlei unerwünschte Gefühle an: Unsicherheit, Angst, Niedergeschlagenheit. Unsere automatische Reaktion besteht in der Suche nach Halt und Orientierung. Dass es der Versicherungswirtschaft so gut geht, ist durchaus kein Wunder sondern genau dadurch zu erklären. Auch wenn sie nichts als Illusionen zu bieten hat. Unglück vorbeugen kann die beste Versicherung nicht. Der Ziegel, den die Schwerkraft unumkehrbar in Richtung meines Kopfes fallen lässt, macht nicht kurz vor dem Aufschlag halt, weil ich so gut versichert bin.

Zugespitzt könnte man behaupten, dass die gesamte Versicherungswirtschaft das Resultat unserer Verweigerung des Pilgerstadiums ist. Deswegen wirft uns das Leben ja immer wieder aus den vertrauten Zusammenhängen heraus: damit wir endlich akzeptieren, dass es keine Sicherheit gibt. Bei der Gelegenheit fällt mir der Buchtitel des amerikanischen Zen-Kundigen Alan Watts ein „Die Weisheit des ungesicherten Lebens“. Man könnte auch „Schicksal als Chance“ sagen.

Versicherung stellt in diesem Sinne eine Art Flucht dar. Manche Leute ziehen aus dem Elternhaus direkt in die Ehe und versuchen, das Pilgerstadium zu überspringen. Andere vermeiden um jeden Preis das Alleinesein und werden beziehungssüchtig. Wieder Andere ruhen sich in der „sozialen Hängematte“ aus, statt sich einen neuen Job oder eine Ausbildung zu suchen. Hauptsache nicht suchen müssen, das ist die Vermeidung der Pilgerschaft.

Pilgerschaft als Bestandteil eines sich alle paar Jahre wiederholenden archetypischen Lebenszyklus heisst Neubestimmung und Suche. Und je eher wir damit beginnen, desto leichter fällt es uns. Dabei ist der Weg das Ziel, es kommt auf die Pilgerschaft selbst an, nicht auf das Finden eines Zieles. Die Wanderschaft der Gesellen im Mittelalter war beispielsweise eine solche Pilgerschaft. Die früher nach Schulabschluss obligatorische Reise nach Indien und den USA war auch eine. Und wenn wir Glück hatten, waren Buddha und Kerouac gerade nicht zu Hause, und wir mussten uns nicht von Zielen oder Idolen blenden lassen, sondern konnten uns auf das Pilgern konzentrieren.

Kurzum: Pilgerschaft im Sinne eines archetypischen Lebensabschnitts bezeichnet die Suche OHNE Ziel, oder die Suche nach einem unbekannten Ziel. Wir suchen nach etwas, von dem wir nicht wissen, was es ist. Erinnern wir uns: man wurde irgendwo hinaus geworfen, keiner fing einen auf, nun können wir liegen bleiben und heulen und sterben - oder aufstehen und nach etwas Neuem suchen. Nur was das sein könnte, das wissen wir nicht. Wir nehmen einfach unseren Mut zusammen und marschieren los, irgendwohin. Wo unsere Intuition uns hin führt.

Der Gewinn ist nicht zu verachten, das Stadium des Pilgers ist eines, das uns lehrt, uns auf uns selbst verlassen, auf eigenen Beinen stehen und für uns selbst sorgen zu können. Dies einmal verinnerlicht wirkt wie eine Art Schutzimpfung vor Depression. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Bachblüten, die bei Depression helfen können:
* Lärche - Larch ist für die Menschen voller Minderwertigkeitsgefühlen, die sich nichts zutrauen und daher gar erst gar nichts beginnen. Der Pilger hat sogar etwas begonnen, das gar keinen Gewinn versprach. Er hat erfahren, dass er ohne Rückhalt von Freunden und Familie etwas erreichen kann und sei es sich selbst.
* Bitterer Enzian - Gentian ist für die Leute, die schon beim geringsten Hindernis oder Rückschlag aufgeben. Erfolgreiche Pilger tun so etwas nicht.
* Weide - Willow klagt den lieben langen Tag über sein Elend. Der Pilger steht auf und sucht sich etwas Besseres.

Deshalb: nicht das Ziel ist das Ziel. Die Kraft zu gewinnen quasi im luftleeren Raum aus sich selbst heraus zu überleben, ist das Ziel. Zu diesem Ziel gibt es keine Abkürzung, denn den Weg zu gehen ist das Ziel.

Welche Blütenessenzen also können uns die Pilgerei versüssen?
* Bergflockenblume - Centaurea montana.
Deren Essenz lässt uns uns selbst entdecken. Sie hilft, die eigenen Sinne zu erschliessen, den Körper, die Sinnlichkeit, das Vergnügen an Körperlichkeit, auch Sexualität. Die Bergflockenblume lässt die Pilgerschaft sich von einer Last in ein Abenteuer verwandeln.
* Strahlenlose Kamille - Matricaria discoidea.
Analog zur Bergflockenblume, die quasi den Nervenimpuls von aussen in die Zentrale unseres Seins leitet und geniessen lässt, geht es bei der Strahlenlosen Kamille um die Entdeckung der eigenen Fähigkeiten, der inneren Kraft, kurz: die Verwirklichung von Ideen im Aussen, der Leitung der Nervenimpulse von innen nach aussen. Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn, neue Fertigkeiten fallen in den Zuständigkeitsbereich dieser Essenz.
* Goldmohn - Escholtzia californica
Um der Kehrseite des Pilgertums vorzubeugen, wo die Suche zur Sucht wird. Wo die Suche nicht zur Klärung führt sondern zur Verwirrung und Desorientierung. Goldmohn beruhigt und zentriert, lässt sich auf sich selbst besinnen. Der Goldmohnzustand ist etwa das Gegenteil des fanatischen Versicherungszwangs: man versucht alles, auch wenn es einem schadet. Dies gilt bei Goldmohn besonders für den Bereich der Drogen. Drogen können grossartige Hilfe bieten, spirituelle wie in der Persönlichkeitsentwicklung. Sie setzen aber eine Stärke voraus, die der Pilger gerade nicht besitzt, die er ja erst erwerben will bzw. soll. Drogen neigen dazu, einen zu versklaven, die Freiheit der Suche wird ersetzt durch den Zwang der Sucht. Die Essenz des Goldmohn lässt solche Stolperfallen umgehen, macht ruhig, hilft bei der Meditation und erleichtert die Zufriedenheit mit dem Ungewissen.


... und sollten wir nichts mehr von einander hören, wünsche ich schon heute ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

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Noch was:
In der aktuelle Ausgabe des Flower Essence Magazine Vibration finden Sie, so Sie mögen, zwei Beiträge zum Thema Chakren:
Dieser hier hat das Sonnengeflecht Chakra zum Thema:
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Bei Ebay angebotene Horus Blütenessenzen Globuli sind NICHT aus den Horus Uressenzen hergestellt. Für ihre Wirksamkeit gibt es nicht die geringste Garantie, und ich kann vom Erwerb nur abraten. Wenn Sie Essenzen gerne in Form von Globuli einsetzen, besorgen Sie sich leere, reine Zuckerglobuli, geben zwei Tropfen der Stock Essenz in das Fläschchen und schütteln kräftig. Das hat den Vorteil, dass Sie obendrein auch noch viel weniger Geld ausgeben müssen als für die Fake-Essenzen aus dem Internet.
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the december newsletter

Dear flower essence friends

This month‘s topic: The Pilgrim

The word pilgrim originates from the Latin word peregrinus, which means stranger. Literally a pilgrim is one who comes „per agrum“ :over the land. Usually ager means field, a piece of land that is owned by someone. So stranger seems an appropriate translation, because the one who comes over the field is not the one, who ownes it.

The pilgrim belongs to the archetype of the course of life, he represents one of the stages that everone of us has to go through, else it would not be archetypal.

Many religious people consider a pilgrimage as integral part of their spirituality. However what I am speaking about today is not religion nor spirituality (at least not necessarily), it is about a certain stage in our development, that everyone has to go through be he or she spiritual or not. Fortunately there is a flower for everyone.

Let us take a closer look on this archetypal stage in life. If you were a little cynical you could call life an endless series of heavy loss. One has hardly got used to living in a soft, warm, wet world, when one is kicked out the first time: labour begins. Outside it is very strange and loud and everything is new and different and really frightening. However there is no way back: ask your mother.

But this however is only the beginning. You are so lucky in case your moher, father, sibblings try to become an adequat replacement for the warmth and safety of mother‘s belly. But this, too, does not last too long. Then your family throws you out, and some strange place called kindergarten is already waiting to frighten you. Again you step on unknown territory.

That is the way is goes: out, out, out! Out of the kindergarten, out of school, out of childhood and so on, until the big final heave ho goodbye.

Anyway things we cannot change we have to live with and adapt in order to avoid depression or whatever. Some also try it the nostalgic way and complain their whole lives about what they miss. It does not help but if you like it that way, go ahead - or try Honeysuckle. Else you will find yourself all alone, but have gained another reason to complain: all the missed chances...
Being thrown out is always followed by a time of intense search. What can fill the emptiness in our lives?

The emptiness works like a magnet and attracts a couple of emotions nobody likes: fear, depression, insecurity. Our automatic response to this is the search for hold, stay and orientation. No wonder that our insurance companies grow and grow and... they represent our inner wishes. Unfortunately they have not anything to offer but illusions. They cannot protect us from any harm and prevent us from accidents. Gravity is stronger than insurance companies when a brick approaches towards our head...

You could say that all our insurance companies are merely the result of our effort to avoid the pilgrim stage. And that is exactly why the pilgrim stages comes repeatedly: it teaches us to accept that nothing is for sure and nothing lasts for ever. Perhaps you have heard about Alan Watts, philosopher and writer. One of his books about Zen can be seen as introduction to the pilgrim stage of human development, it`s title is „The Wisdom of Insecurity“.

So we may interpret insurance as a kind of flight from insecurity. There are people who directly move into a mariage when they leave their parents‘ home, they try to skip pilgrimage. Others try to avoid being alone at any price and become relationship addicted. And there are some people, who do not do anything, do not look for an education or a job as long as daddy or social welfare office pay. As long as they do not have to search and take risks and effort without knowing they will win in the end.

Pilgrimage is part of a regularly repeated archetypal development cycle and means new orientation und search. The earlier we accept pilgrimage as part of our being the easier we can cope with it.

The important thing about pilgrimage is that there is no goal. It is the search that counts. In the middle ages pilgrimage was essential part of the craftsman education. After our final school exams many many of us went to India to visit Buddha and/or USA to have a chat with Jack Kerouac (ok, it was the 70`s), however this, too, was a kind of pilgrimage. In most cases Buddha and Jack were not even at home when we came around, so indeed it was searching not finding what became important to us.

The search without a goal, that is pilgrimage as it is meant in the archetypal realm. We only know that we are looking for something, but not what it is. Remember: we were thrown out, nobody saved us, nobody lead us home, now it is up to ourselves - will we give up, cry and pity ourselves? Or will we stand up, accept our fate and try to find something good that will make our lives worthwhile? What have we got to lose? So get up and walk, no matter where, your intuition will lead you to new experiences and realms.

What we can win is not that obvious. The lesson can be hard and there is no golden medal to win. However we learn to stand on our own feet, we learn to care for ourselves, feed ourselves, become autonomous. This indeed is necessary if we should ever consider to have children ourselves. What kind of parent would we be, if we should not even be capable of caring for ourselves. Going through the pilgrim stage works like an anti-depressive vaccination.

These are some Bach flowers that help us overcome depression anyway:

* Lärche - Larch, this is an essence for people, who are troubled by an inferiority complex, they have no confidence at all, who do not trust their own abilities, so they do not even try. They know they will fail, so why should they try. - The pilgrim however has learned that he can make it on his own. He started something without knowing where it will lead to, without the help of family and friends. He can do it, so why should he take Larch?

* Bitterer Enzian - Gentian: this is for people who tend to give up too easily. Any obstacle will do to keep them from going on. That is not how pilgrims do it.

* Weide - Willow: complains the whole day about everything and everyone. He is not in peace with himself, but he makes no effort to change anything. A pilgrim does...

So: the goal is not the goal. Survival is the goal. There is no shortcut, too sad. We have to take the bumpy road. That is what pilgrimage is about.

Anyway we are fortunate to get some support by flowers:

* Perennial Cornflower - Bergflockenblume - Centaurea montana.
This is the essence that helps to discover oneself, especially one‘s senses and sensuality. Perennial Cornflower help to enjoy your body, work as well as sexuality. The essence changes pilgrimage from a burden into an adventure.

* Pineapple Weed - Strahlenlose Kamille - Matricaria discoidea.
While Perennial Cornflower helps to enjoy the input (what we feel, touch, smell etc.), Pineapple Weed is about output. This essence helps to realise ideas and plans. You see its direction is from inside out. The lesson of the essence is to make good use of your brain and your muscles. Sense of balance and new skills are supported.

* California Poppy - Goldmohn - Escholtzia californica
You may think pilgrimage is one of the less comfortable stages in life (and you are right), but even this yin has its yang. One of the worst things that can happen is that search becomes an addiction. In cases when the search does not lead to clarity and insight, confusion and depression are the results. Sometimes we have found a purpose but we do not recognize it. This, too, is an indication of California Poppy. In German the words indicate the relationship: search is „suche“, addiction is „sucht“. An addicted can be seen as someone searching. Unfortunately he uses the wrong means. Drugs can be helpful indeed, on the other hand they can cause serious damage, they take away our freedom and replace it by slavery. Tn that case pilgrimage leads to disaster. California Poppy is the appropriate essence to avoid the traps of pilgrimage. It calms and frees from dependencies, supports meditation and help to find inner peace while outside turmoil, insincerity and chaos try to put us down.
So far.

And... before I forget:
Merry Christmas and a Happy New Year to all of you!
You hear from me next year again
All the best
dirk

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By the way:
Flower Essence Magazine Vibration‘s latest edition is out.
Here are two links to the articles I contributed:
This one is about the Solar Chakra
http://www.floweressencemagazine.com/nov06/solarplexuschakra.html
The other one is about Clematis:
http://www.floweressencemagazine.com/nov06/clematispanel.html
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Sorry:
at Ebay‘s they are offering Horus Flower Essence as homeopathic remedies – they are NOT made of Horus mother tinctures and so we do not guarantee any effects.
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Bergflockenblume - Perennial Cornflower, Goldmohn - California Poppy and/or Strahlenlose Kamille - Pineapple Weed in a 10 ml Stock Bottle for only 5 Euro each instead of 8,50 plus 3,00 Euro shipping within Germany and the Netherlands, 5,00 Euro to other European countries. Just send an email to info(at)essenzen.net and fill ‚dezemberbrief‘ in the subject. And don‘t forget to write what exactly you want and send your adress. The offer expires on 31 December 2006.

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... and if you should feel the need for a consultation: my practice is open. You may also get a first impact on http://www.praktijk-klaproos.nl - however the site is not completely ready, don‘t mind. Klaproos is Poppy/Klatschmohn, the essence that strengthens heart and love.

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dirk albrodt, kerkstraat 13, nl-6088 eg roggel, december 2006, email: info(at)essenzen.net

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Lieve bloesem vrienden,

Hartelijk welkom bij deze decemberbrief.

Het thema van de maand : De pelgrim

Pelgrim stamt af van het Latijnse woord Peregrinus, hetgeen vreemdeling betekent. Letterlijk is de pelgrim iemand, die „ per agrum“, dat wil zeggen „over het land“ komt . En dan bedoelen we niet onze akker, of het bebouwde veld, maar hetgeen dat in bezit is, het land dat in eigendom is. In zoverre is vreemdeling een passende vertaling van pelgrim.

De pelgrim behoort tot de archetypen van onze levensweg, dus tot de archetypische stadia, die eenieder gewild of ongewild doorloopt. Voor vele gelovigen, hoort een pelgrimstocht welhaast vanzelfsprekend tot de beoefening van hun godsdienst. Maar hier gaat het niet om religie, maar om een bepaald stadium in `t leven, waar we herhaaldelijk doorheen moeten . En, waarvoor er natuurlijk helpende bloesem essenties bestaan.

Laten we er eens wat dieper op ingaan. Op de keper beschouwd, is het leven een aaneenschakeling van „eruit gesmeten worden“. Heb je zo ongeveer driekwart jaar lang de tijd, om het aangenaam te maken in je warme, vochtige universum, dan vlieg je er voor de eerste keer uit : De weeën beginnen. En daarbuiten voelt het vreemd, schel en onbekend en hartstikke akelig. Maar er is geen weg terug.

En dan begint het pas. Als alles goed gaat, bieden pa, ma en de rest van het gezin een enigszins acceptabele vervanging voor de moederschoot, maar... Niet voor lang. Nu gooit het gezin ons eruit : en bij de kindercrèche staan de vreemdelingen al op ons te wachten. Wederom dient er voet op nieuwe bodem gezet te worden.

En op deze manier gaat het verder : Uit de kinderopvang, uit de school, uit de kindertijd, tot uiteindelijk ergens de “ultieme uitsmijter“ je in de kraag pakt.

Waar gaat het over ? Op de een of andere manier moeten we ons met dit gegeven zien af te vinden. Als we niet als eeuwige nostalgieers altijd weer datgene na willen streven, dat onbereikbaar is, en daarvoor de toekomst verprutsen. Als altijd ontevredene alle anderen permanent op de zenuwen te werken en aan het einde van de rit terug te blikken op niet gegrepen kansen. ( Geissblatt - Honeysuckle vond Edward Bach al geschikt voor deze mensen)

Op de „aftocht„ volgt een fase van zoeken. Wat kan de ontstane leegte in ons leven opvullen ?

Deze leegte trekt als een magneet allerlei ongewenste gevoelens aan : onzekerheid, angst, teneergeslagenheid. Onze automatische reactie bestaat uit het zoeken naar houvast en oriëntering. Dat het de verzekeringsmaatschappijen zo goed gaat, is helemaal geen wonder, maar precies door dit gegeven te verklaren. Ook wanneer er niets dan illusies worden geboden. Ongeluk voorkomen kan de beste verzekering niet. De baksteen, die de zwaartekracht onomkeerbaar in de richting van mijn hoofd laat vallen, stopt niet kort voor ie doel raakt, omdat ik zo goed verzekerd ben.

Je zou kunnen stellen, dat het totale verzekeringswezen het resultaat is, van onze weigering het pelgrimstadium te doorlopen. Daarom gooit het leven ons telkens weer uit de ons vertrouwde samenhangen : zodat we eindelijk accepteren, dat zekerheid niet bestaat. Nu denk ik aan de titel van een boek : de wijsheid van een leven zonder zekerheden , van Alan Watts, filosoof en auteur. Je kunt ook zeggen :“ het lot als kans“ Verzekering voorziet op deze manier in een soort vlucht.

Veel mensen trekken vanuit het ouderlijk huis gelijk naar een huwelijkse staat, en proberen zo het pelgrimsstadium over te slaan. Anderen vermijden tot elke prijs het alleen zijn, en vluchten in relaties. Weer anderen blijven hangen in „sociale hangmatten“, i.p.v. een nieuwe baan te gaan zoeken of een opleiding te gaan doen. Helemaal niets moeten, dat is de vermijding van het pelgrimsschap.

Pelgrim zijn als onderdeel van een zich om de paar jaar herhalende archetypische levenscyclus houdt in : een nieuwe horizon en zoektocht. En hoe vroeger we daarmee beginnen, des te lichter zal het ons vallen. Daarbij is de weg het doel, het gaat om de pelgrimstocht zelf, niet om het bereiken van het doel. De trektocht van jongelingen in de middeleeuwen was bijvoorbeeld zo een pelgrimstocht. De vroeger, na de middelbare school gebruikelijke reis naar India en de U.S.A. was er ook een. En als we geluk hadden, waren Puthaak en Kerouac net niet thuis, en hoefden we ons niet blind te staren op doelen of idolen, maar konden we ons concentreren op de pelgrimsreis zelf. Kortom : Pelgrimsschap in de zin van een archetypische afsluiting van een periode van het leven betekent de zoektocht ZONDER doel, zonder de zoektocht naar een onbekend doel. We zoeken naar iets, waarvan we niet weten, wat het is.

Laten we ons herinneren : we werden ergens uitgekieperd, niemand ving je op, Nu kunnen we blijven liggen en jammeren en sterven - of opstaan en op zoek gaan naar iets nieuws. Alleen, wat dat zou kunnen zijn, dat weten we niet. We verzamelen gewoon onze moed, en gaan erop uit, ergens naartoe. Waar onze intuïtie ons heen voert. Het gewin is aanzienlijk, het stadium van de pelgrim is een stadium, dat ons leert, ons op onszelf te verlaten, op eigen benen te staan en voor onszelf te kunnen zorgen. Deze vaardigheid eenmaal verinnerlijkt, werkt ze als een soort inenting tegen depressie.

Laten we even kijken naar de bach bloesems, die kunnen helpen bij depressie :
* Larche - Lariks - Larch is voor mensen met minderwaardigheidsgevoelens, die zichzelf tot niets in staat achten, en daarom maar nergens aan beginnen. De pelgrim is zelfs aan iets begonnen, waar geen enkel gewin beloofd was. Hij heeft ervaren, dat hij zonder ruggesteun van familie en vrienden iets kan bereiken en zichzelf kan zijn.
* Bittere Enzian - Slanke Gentiaan - Gentian is voor mensen, die bij de geringste tegenslag opgeven. Succesvolle pelgrims doen zoiets niet !
* Weide - Bindwilg - Willow klaagt de hele dag over z`n ellende. De pelgrim staat op, en zoekt zich iets beters.

Daarom : niet het doel is het doel. De kracht om te winnen, om als het ware in `t luchtledige vanuit zichzelf te overleven, die weg te gaan, dat is het doel. Naar dit doel is er geen kortere weg, want de weg er naar toe is het doel. Welke bloesem remedies veraangenamen ons de pelgrimstocht ?

*Bergflockenbloemen - Bergkorenbloem - Centaurea montana. Hun essentie laat ons ons zelf ontdekken. Ze helpt, de eigen zintuigen te laten ontwaken, het lichaam, de zinnelijkheid, het plezier in lichamelijkheid, ook seksualiteit. De Bergkorenbloem verandert de pelgrimstocht van een last in een avontuur.

* Strahlenlose Kamille - Schijfkamille - Matricaria discoidea. Net als de voorgaande bloem, die quasi de zenuwimpuls van buiten in de Centrale van ons zijn leidt en laat genieten, gaat het bij de Schijfkamille om de ontdekking van de eigen vaardigheden, de innerlijke kracht, kortom : de verwerkelijking van ideeën naar buiten toe, de geleiding van zenuwimpulsen van binnen naar buiten. Lichaamsbeheersing, evenwichtigheid, nieuwe vaardigheden behoren tot de competentie van deze bloesemremedie.

* Goldmohn - Slaapmutsje - Escholtzia californica Om de keerzijde van het pelgrimsdom te voorkomen, waar de zoektocht tot zucht leidt. Waar de zoektocht niet tot klaarheid voert, maar tot verwarring en desoriënteren. Slaapmutsje kalmeert en centreert, zorgt voor zelfbezinning. De Slaapmutsje toestand is eigenlijk het tegenovergestelde van de fanatieke verzekeringsdwang: alles wordt geprobeerd, ook wanneer het kan schaden. Dit geldt bij goldmoon vooral op het gebied van drugs. Drugs kunnen geweldig helpen, zowel op spiritueel gebied al in de persoonlijkheidsontwikkeling. Ze gaan echter uit van soort power, die de pelgrim nu juist niet heeft, die hij juist gaat verwerven, moet verwerven. Drugs neigen ertoe, iemand afhankelijk te maken, de vrijheid van het zoeken wordt vervangen door hang naar zucht. De Slaapmutsje remedie brengt deze personen weer op het juiste spoor, kalmeert, helpt bij de meditatie en maakt het makkelijker vrede te hebben met het ongewisse.

Tot zover mijn bijdrage over de pelgrimstocht.

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